Bayern rühmt sich gern, ein Freistaat zu sein und steht im Verdacht, häufig lieber sein eigenes Ding zu machen als mit nördlichen Bundesländern zu kooperieren. Drei Beispiele zeigen, wie es auch anders gehen kann.
München
Nach der abrupten Beendigung des LiMux-Projekts hat die Stadt München nun wieder eine Open-Source-Strategie beschlossen. Der Zickzackkurs kommt den Steuerzahler teuer zu stehen.
Der Münchner Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 5. März beschlossen, dass die Stadt München bei der Beschaffung und Eigenentwicklung von neuer Software zukünftig auf Open Source-Lösungen setzt. Den Antrag hatten die Fraktionen der Grünen, der Rosa Liste und SPD/Volt im vergangenen Herbst gestellt.
Die Geschichte der Stadt München und freier Software war in letzter Zeit von Niederlagen geprägt. Die Stadt rückte für ihre Verwaltung vom eigenen Linux namens Limux ab. Aus einem Vorzeigeprojekt wurde ein Rückfall zu Microsoft. Jetzt fordern die Stadtratsfraktionen Die Grünen, Rosa Liste und...
Die Koalition aus Grünen und SPD im Münchner Stadtrat hat ihren Koalitionsvertrag verabschiedet. Dort wird unter anderem der Einsatz von mehr freier Software festgeschrieben. München war bis zur Wahl von Stadtrat und Oberbürgermeister in diesem Frühjahr mit einer Kooperation von SPD und der CSU...


