Mit der Veröffentlichung von Kernel 4.8 öffnet Linus Torvalds das Merge Window für die Ausgabe 4.9. Dem Kernel 4.8 bestätigt er einen zuletzt geordneten Verlauf.
Kernel
Via Reddit verbreitete sich das Gerücht, Lenovo würde aufgrund einer geheimen Vereinbarung mit Microsoft Anwender daran hindern, Linux auf einigen seiner Notebooks zu installieren. Diese Vermutung hat sich als haltlos erwiesen. Linux installieren kann man trotzdem nicht.
Mit Version 79 hat Greg Kroah-Hartman die letzte Release für den LTS-Kernel 3.14 ausgeliefert und rät zum Upgrade.
Der für die stabilen Releases des Linux-Kernel verantwortliche Greg Kroah-Hartman hat den Kernel 4.9 als nächste Version mit Long Term Support auserkoren.
In welche Richtung der im Titel genannte Arbeitsname die Erwartungen für Linux 4.8 lenken soll, verriet Linus Torvalds nicht. Für AMD- und Raspberry-Pi-3-Fans gibt es aber tierisch gute Neuigkeiten.
Im Kurztest: Spawner 0.2.4, Mmu2html 0.4, Shadowsocks 2.8.2, AVFS 1.0.3, Highlight 3.31, Odt2tex 0.0.13
Mit Kernel 4.8 stellt Linus Torvalds die Kerneldokumentation auf die leichtgewichtige Markup-Sprache Restructuredtext um. Das Ganze ist kein fauler Kompromiss, sondern soll bei gleichem oder gar geringerem Dokumentationsaufwand im Quelltext bessere Ergebnisse liefern.
Linus Torvalds hat sich bei der Linuxcon erfreut über die Arbeiten in Kernel 4.9 geäußert. An der Version 4.9 werde nach längerer Zeit wieder richtig hardwarenah gearbeitet.
Die Linux Foundation hat den Linux Kernel Development Report herausgegeben, der Zahlen und Statistiken zur Kernel-Entwicklung enthält. Die siebte Ausgabe des Reports würdigt auch das 25jähige Jubiläum.
Der Linux-Kernel 4.4.x ist durch seinen Status als Release mit Long-Term-Support in diversen Linux-Distributionen im Einsatz. Mit dem Update auf die Version 4.4.17 finden diverse Änderungen statt.
Um die Sicherheit des Android-Betriebssystems zu erhöhen, hat Google nach eigenem Bekunden einige weitere Sicherheitsfeatures des Linux-Kernels aktiviert.
Bald auch in Ihrer Distribution zu finden: Der neue Kernel beeindruckt zwar nicht mit revolutionären Features, wohl aber mit einer soliden Weiterentwickung des vorhandenen.
Bald wird man sie kaufen können, die Non-Volatile Dual In-line Memory Modules. Elektrisch sind die schnellen Speicher wie RAM angebunden, behalten ihren Inhalt aber über Reboots hinaus. Der Linux-Kernel ist schon fit für die neue Technik und kann sie sogar als Blockgeräte...
Quantitativ verbucht einmal mehr AMD mit seinem Polaris-Support einen Großteil der Neuerungen von Kernel 4.7 für sich. Qualitativ fließen aber noch weitere interessante Features ein.




