Die Distribution Netrunner Rolling basiert auf Manjaro und somit Arch Linux. Sie arbeitet folglich nach dem Rolling-Release-Prinzip und hält sich somit selbst immer auf dem aktuellen Stand. Um die Installation zu vereinfachen, aktualisieren die Entwickler immer wieder die Installationsmedien.
KDE
Die Distribution Q4OS nutzt eigentlich von Haus aus die von KDE3 abgeleitete Desktop-Umgebung Trinity. Das jetzt freigegebene Q4OS 2.5 bietet erstmals auch KDE Plasma als gleichwertige Alternative an.
Martin Flöser (vormals Gräßlin) ist der Hauptentwickler von KDEs Windowmanager Kwin und nun als Kwin-Maintainer zurückgetreten. Schuld sind offenbar Reibereien zwischen einigen Designern und Entwicklern.
Die diesjährige KDE-Konferenz Akademy soll in Wien erst noch stattfinden, das Programm steht mittlerweile fest. Die KDE-Entwickler suchen aber in einem Call for Hosts bereits nach einer Location für das nächste Jahr.
Der Webbrowser Falkon soll in KDE als Standardbrowser zum Einsatz kommen. Mit der nun veröffentlichten Version 3.0.0 ist die Entwicklung diesem Ziel nun nahe gekommen.
Die Entwickler des Videoschnittprogramms Kdenlive haben eine Vorschauversion der kommenden Version 18.04 veröffentlicht. Interessenten können sie als AppImage herunterladen und ausprobieren, müssen aber noch mit Fehlern rechnen.
Laut einem Video in ihrem Twitter-Account haben die Konsolen-Hacker von Fail0verflow KDE Plasma auf eine Nintendo Switch gebracht, mitsamt Touch-Bedienung.
Das Notebook KDE Slimbook II entstand in Zusammenarbeit mit dem KDE-Projekt und kommt mit der vorinstallierten Distribution KDE Neon. Gegenüber dem Vorgängermodell steckt im Gerät vor allem leistungsfähigere Hardware.
Die neue Office-Suite Calligra 3.1.0 bringt das KDE-Programm Gemini zurück, das ein Umschalten zwischen Tablet und Desktop-Modus erlaubt. Dafür fehlen die Anwendungen Flow und Stage.
Für die X11-Komponenten des KDE-Windowmanagers Kwin wird es künftig keine neuen Features geben. Anfang dieser Woche kündigte Kwin-Entwickler Martin Flöser den letzten Feature Freeze an.
Mehr Stabilität und Fehlerbeseitigungen verspricht das erste Update der KDE Applications 17.2.
Die Free Software Foundation (FSF) hat das von Purism entwickelte PureOS in die Liste ihrer Linux-Distributionen aufgenommen, die den Richtlinien der FSF für freie Software folgen.
Auch in diesem Jahr hat das KDE-Team zu Spenden aufgerufen. Die Einnahmen fließen vor allem in das Hosting der eigenen Website, die Entwicklung weiterer KDE-Programme, in die Organisation von Events wie Season of KDE oder Konferenzen wie die Akademy.
Im April hatte der Programmierer Matthieu Gallien einen neuen Musik-Player vorgestellt, der auf den KDE Frameworks 5 basiert. Nachdem die Entwickler hauptsächlich hinter den Kulissen ablief, gibt es ab sofort regelmäßig Alpha-Versionen.


