Die Macher der Debian-Konferenz Debconf 20 wollen herausfinden, ob sich das Organisieren einer Präsenzkonferenz im August in diesem Jahr tatsächlich lohnt. Potenzielle Teilnehmer sollen ihr Interesse jetzt über eine Registrierung bekunden.
Debian
Die Distribution Q4OS 3.11 basiert jetzt auf Debian Buster 10.4 und erhält von dort zahlreiche Fehlerkorrekturen. Des Weiteren haben die Entwickler die Anwendungsliste im Software Centre und die Einstellungen für das Tastaturlayout erweitert.
Mit der vierten Point-Release für Debian 10 hat die Entwicklergemeinde diverse Fehler beseitigt und dafür rund 100 Pakete überarbeitet. Diverse Sicherheitsaktualisierungen sind ebenfalls enthalten.
Eine neue Version der besonders sicheren Linux-Distribution Tails ist da. Die erleichtert den Umgang für Einsteiger, bringt U2F-Support mit und aktualisiert den Tor-Browser.
Jonathan 'highvoltage' Carter ist Debians neu gewählter Project Leader. Das ergab die Stimmauszählung der 2020er-Wahl, die wie immer nach der Condorcet-Methode ablief.
Auch die Debian-Community will sich angesichts der Corona-Pandemie nützlich machen. Anfang April findet ein so genannter Covid-19 Biohackathon statt.
Die neue Version 4.8 der an Sicherheitsexperten und Penetration-Tester gerichtete Distribution Parrot bringt vor allem die enthaltene Software auf den aktuellen Stand. Unter anderem kommt die Desktop-Umgebung Mate 1.24 zum Einsatz.
Die Amtszeit des aktuellen Debian Project Leaders (DPL) Sam Hartman endet turnusgemäß nach einem Jahr im April. Hartman stellt sich nicht mehr zur Wahl. Drei Kandidaten treten stattdessen an.
Mit der Einreichung der Paketverwaltung APT 2.0 in den unstable Zweig von Debian machen die Entwickler einen Schnitt mit dem Zweig 1.9. Statt die unhandliche Versionsnummer 1.10 zu wählen geht es gleich auf die 2.0.
Julian Andres Klode hat Apt 2.0 veröffentlicht. Das Kommandozeilen-Tool, mit dem unter anderem Nutzer von Debian und Ubuntu ihre Pakete verwalten, bringt einige neue Funktionen mit.
Die Debian-basierte Linux-Distribution MX Linux hat ein Update auf Version 19.1 erfahren. MX Linux kommt mit Xfce-Desktop und den üblichen Beigaben wie Firefox, Libreoffice, Gimp, Thunderbird und vielem mehr.
Gewohntes durch Neues zu ersetzen, strengt immer zusätzlich an. Das gilt auch für das besonders im Debian-Lager umstrittene Systemd. Mit einer salomonischen Entscheidung hat das Projekt jetzt eine klare Linie in Sachen Init-System vorgegeben, freut sich Jens-Christoph Brendel.
Das Debian-Projekt hat einmal mehr über den Einsatz von Systemd abgestimmt. Die Entwickler halten an dem komplexen Init-System fest, wollen aber Alternativen erforschen.





