Die Open Enterprise Linux Association (OpenELA) hat einen automatisierten Prozess gestartet, um neue Quellen nur wenige Tage nach jeder Veröffentlichung neuer Versionen von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) zur Verfügung zu stellen.
Centos
Das auf Kompatibilität zu Red Hat Enterprise Linux (RHEL) gründende Projekt AlmaLinux hat einen technischen Lenkungsausschuss gegründet. Das AlmaLinux Engineering Steering Committee, kurz ALESCo, soll gewährleisten, dass AlmaLinux technisch versiert und verantwortungsbewusst entwickelt wird.
Wegen des eingeschränkten Quellcodezugriffs kann die CentOS-Community derzeit keine zusätzlichen Kernel-Module für RHEL-Nutzer verteilen.
Mit der Veröffentlichung der Version 9.3 geht AlmaLinux seinen kürzlich beschlossenen Weg weg vom 1:1-RHEL-Klon und hin zur Kompatibilität zu Red Hat Enterprise Linux.
Suse, das Unternehmen hinter Rancher, NeuVector und Suse Linux Enterprise (SLE) hat bekannt gegeben, dass es das öffentlich verfügbare Red Hat Enterprise Linux (RHEL) forken und eine RHEL-kompatible Distribution entwickeln und pflegen wird.
Weil Red Hat sich entschlossen zeigt, die Quellen für RHEL nicht länger auf git.centos.org zu veröffentlichen, geraten Distributionen, die darauf setzen, in Bedrängnis. Eine davon, Rocky Linux, hat nun nach eigenem Bekunden Wege gefunden, doch noch legal an die Quellen zu kommen.
Nach dem Ende des klassischen CentOS könnte es für RHEL-Nachbauten wie Rocky Linux und Alma Linux sowie deren Kunden schwierig werden.
Die Server-Distribution Koozali SME  für KMUs basiert auf CentOS 7.9.2009 und aktualisiert in Ausgabe 10.1 einige Programme. So meldet sich MariaDB in Version 5.5. Der Apache Webserver verwendet nicht mehr das PHP-Modul, sondern standardmäßig PHP-FPM.
Die Entwickler von Rocky Linux haben Version 9 veröffentlicht. Rocky Linux gilt kompatibel zu Red Hat Enterprise Linux und kann damit die frühere Rolle von CentOS als stabile RHEL-Alternative einnehmen.
Mit AlmaLinux 9 haben die Entwickler ihre Distribution auf Red Hat Enterprise Linux 9 (RHEL) angepasst.
Die Distribution AlmaLinux 8.6 bedient sich des Quellcodes von Red Hat Enterprise Linux 8.6 (RHEL), das kürzlich erschienen ist. Nach der Umwidmung von CentOS zu CentOS Stream und damit zum Upstream für RHEL hatte sich AlmaLinux als Alternative empfohlen.
Anaconda-Entwickler Jan Kopřiva hat im Fedora Community Blog einen Einblick in die Umbauarbeiten am Installationsassistenten geben, der auch in anderen Distributionen wie RHEL und CentOS zum Einsatz kommt. Demnach wird das Werkzeug zukünftig auf Cockpit basieren.
Mit CentOS Stream 98 veröffentlichen das CentOS-Projekt und Red Hat das jüngste Major-Release der Continous-Delivery-Distribution.
Aus dem Quellcode von Red Hat Enterprise Linux erstellen die beiden Projekte AlmaLinux und Rocky Linux einen binärkompatiblen Klon, der gleichzeitig als geistiger Nachfolger des alten CentOS gilt. Beide Distributionen liegen jetzt in Version 8.5 vor.
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 9 ist als Beta-Version erschienen. Die Distribution baut auf den Upstream-Kernel 5.14 auf und unterstütze hybride Multi-Cloud-Implementierungen, teilt der Anbieter mit.