Das auf Kompatibilität zu Red Hat Enterprise Linux (RHEL) gründende Projekt AlmaLinux hat einen technischen Lenkungsausschuss gegründet. Das AlmaLinux Engineering Steering Committee, kurz ALESCo, soll gewährleisten, dass AlmaLinux technisch versiert und verantwortungsbewusst entwickelt wird.
AlmaLinux ist eine der Distributionen, die als Antwort auf die Lizenzänderungen von Red Hat beim RHEL-Klon CentOS Popularität erlangt haben. Nachdem Red Hat, CentOS nicht weiter als stabilen, klassischen Rebuild von Red Hat Enterprise Linux weiterführen will, haben sich Alternativen positioniert, die diesen Weg weitergehen wollen. Eine davon ist Alma Linux. Das Projekt ist nach eigenen Angaben von einer kleinen Gruppe interessierter Hobbyisten und Fachleute zu einer vollwertigen, als 501(c)(6) eingetragenen Organisation herangewachsen.
Das AlmaLinux Engineering Steering Committee (ALESCo) widme sich der Aufgabe, die technische Richtung der AlmaLinux-Distribution im täglichen Geschäft innerhalb der vom Vorstand festgelegten Richtlinien zu lenken und ihre Robustheit, Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und Relevanz im Open-Source-Ökosystem zu gewährleisten. ALESCo werde mit relevanten technisch orientierten Special Interest Groups (SIGs) zusammenarbeiten und diese beaufsichtigen, um diese Ziele zu erreichen.
ALESCo sei eine Gruppe von Ingenieuren, die stark in die Nutzung und Entwicklung von AlmaLinux involviert sind und sich zu einem Komitee zusammengeschlossen haben, das den technischen Fortschritt und das Wachstum von AlmaLinux als Betriebssystem lenken werde, teilt das Projekt mit.




