Linux-Admins schreiben und verbessern ihre Tools meist selbst. Das Linux-Magazin blickt neu auf das Bash- und Perl-dominierte Thema und findet: Schlanken Ruby-Code, PHP-CLI in der Webserver-Adminpraxis, die stringente Typsicherheit des Exoten Haskell sowie Listen und Generatoren beim leicht...
Administration
Vom einzeiligen Kommando über maßgeschneiderte Skripte bis zum ausgewachsenen Konfigurationsmanager: Die freie Programmiersprache Ruby erweist sich als praktisches Schmuckstück für die Systemadministration und erledigt vieles in erstaunlich wenigen Zeilen.
Die Sprache PHP taugt nicht nur für bunte Webseiten: Seit zehn Jahren lassen sich die Skripte auch auf der Befehlszeile nutzen. Damit passt die Skriptsprache mit ihren umfangreichen Bibliotheken besonders gut in den Werkzeugkasten von Administratoren, die Webserver verwalten.
Einsteigerfreundlich, schnell zu lernen und flexibel: Die Skriptsprache Python genießt trotz des vermeintlich gefährlichen Namens einen guten Ruf. Dank zahlreicher Module und einfacher Syntax reichen für Datei-Operationen, Ein- und Ausgaben und selbst fürs Monitoring eines Servers wenige Zeilen...
Btr-FS ist immer noch nicht fertig, aber konzeptionell fasst es so viele sinnvolle Dateisystem-Funktionen zusammen, dass Sysadmin Charly unbedingt damit herumexperimentieren will.
Cmd-FS präsentiert eine vom Admin gezielt eingeschränkte Sicht auf ein Zielverzeichnis, beispielsweise nur die Multimedia- oder Office-Dateien auf einem Server. Auf Wunsch kann das einfache Tool aber auch andere Programme einbinden, etwa um on the Fly Daten zu konvertieren.
Alle Linux-Clients einer Firma auf dem aktuellen Stand halten – das erweist sich auf Dauer als logistische Herausforderung. Dem geplagten Administrator helfen zum Glück Systeme zur Softwareverteilung, für die er noch nicht einmal den Geldbeutel öffnen muss.
"Ich bin Mr. Wolf. Ich löse Probleme." Ob Zitate wie dieses hilfsbereite von Harvey Keitel aus Tarantinos "Pulp Fiction" die Macher der im Folgenden vorgestellten Softwareverteilung inspiriert haben, lässt sich nicht sicher sagen. Was das Red-Hat-Community-Projekt Pulp ausmacht aber schon.
In den Logdateien eines Linux-Systems und seiner Dienste rauscht vorüber, was auf dem Rechner passiert. Tools wie Logcheck und Logsurfer filtern die wichtigsten Ereignisse für den Admin heraus – oder leiten sogar automatisch die passende Reaktion ein.
Zwischen Turnschuhadministration und Automatisierung lauern Gräben und Klippen. Linux-Magazin-Autoren plaudern aus dem Nähkästchen und verraten ihre Kniffe.
Gerade für Alltagsaufgaben wie das Überwachen des Netzwerkverkehrs sollte sich der Admin ein Standardtool küren, dass sowohl ausreichend funktional als auch nicht zu kompliziert zu handhaben ist.
Um zu beobachten, was auf einem Linux-System passiert, hat der Admin Vmstat, Iostat, Netstat und Ifstat in seinem Fundus. Oder er greift zum Alleskönner Dstat, der diese vier Tools in sich vereint.
Um etwas übers Wetter zu erfahren, braucht sich Sysadmin-Kolumnist Charly Kühnast nicht mehr draußen nassregnen, wegblasen, blaufrieren oder UV-verstrahlen zu lassen.
Auch diesen Monat bekommen die DELUG-Käufer eine DVD voller aktueller Software: Ganz auf Administration und Systemrettung spezialisieren sich Grml (bootet von DVD) und RIP Linux, Letzeres bereits mit Kernel 3.2. In der virtuellen Maschine läuft ein Elite Proxy, das E-Book ist Galileos...
Privater PC, Rechner im Büro, Smartphone – wer oft das Surfrevier wechselt, der kennt das Problem: Lesezeichen, Verlauf und andere Einstellungen des Lieblingsbrowsers sehen überall anders aus. Firefox, Chrome und Opera synchronisieren diese Daten und noch mehr übers Internet.














