Das neue Major-Release 5.0 des Ticketsystems Zammad legt negativ behaftete Begriffe zu den Akten und nutzt eine inklusive Sprache. Mit den Core Workflows lassen sich zudem einzelnen Nutzergruppen individuelle Eingabemasken vorlegen.
Die auch als Dynamic Screens bezeichneten Core Workflows stehen allerdings vorerst nur Kunden zur Verfügung, die das teuerste Hosting-Angebot auf Zammad.com gebucht haben. Diese dürfen dann maßgeschneiderte Eingabemasken für einzelne Gruppen anlegen. So kann man etwa den Agenten aus dem technischen Support andere Ticketfelder anbieten als den Kollegen vom Vertrieb. Abhängig von den Eingaben der Agenten können die Core Workflows das Formular verändern und beispielsweise weitere Ticketobjekte einblenden – oder umgekehrt ausblenden.
Durch die Einführung der inklusiven Sprache müssen bestehende Anwender etwas umlernen. So heißen zwei verknüpfte Tickets nicht mehr Master und Slave, sondern Source und Target.
Des Weiteren integriert Zammad 5.0 die Kommunikationsplattform Messagebird. Über sie können Agenten jetzt direkt aus dem Ticketsystem heraus mit Kunden kommunizieren. Abschließend haben die Entwickler die Zusammenarbeit mit dem Dienst Jira Service Management verbessert. Sämtliche Neuerungen fassen die offiziellen Release Notes zusammen.






