Xfce 4.14 v wechselt auf GTK3 und bietet HiDPI-Support

Nach über vier Jahren Entwicklungszeit liegt die schlanke Desktop-Umgebung Xfce endlich in einer neuen Version vor.

Nach über vier Jahren Entwicklungszeit liegt die schlanke Desktop-Umgebung Xfce endlich in einer neuen Version vor. Obwohl sich die Versionsnummer nur an der hinteren Stelle ändert, gibt es zahlreiche Änderungen. So basiert Xfce 4.14 jetzt auf dem zeitgemäßen GUI-Toolkit GTK3 und nutzt GDBus zur Interprozesskommunikation.

Der Fenstermanager “xfwm4” unterstützt hochauflösende Monitore (HiDPI-Bildschirme) jetzt besser und beherrscht Vsync. Letztgenanntes reduziert auf einigen Monitoren das Flackern. Neben dem Support für XInput2 gibt es obendrauf noch ein neues Theme. Abschließend kommt “xfwm4” noch besser mit den proprietären Treibern von Nvidia zurecht.

Nutzer erhalten erstmals einen offiziellen Screensaver in Form von „xfce4-screensaver“. Der Dateimanager Thunar wartet mit einer überarbeiteten Pfad-Leiste auf und unterstützt größere Vorschaubilder. Über ein “folder.jpg”-Bild können Anwender dem entsprechenden Verzeichnis ein individuelles Symbol verpassen. Darüber hinaus haben die Entwickler die Tastatursteuerung von Thunar verbessert.

Xfce 4.14 kann sich die Konfiguration von mehreren gleichzeitig angeschlossenen Bildschirmen merken und wiederherstellen. Das hilft vor allem Nutzern von Laptops, die ihr Gerät an verschiedene Docking-Stationen beziehungsweise externe Monitore anschließen. Darüber hinaus gibt es eine überarbeitete Farbprofilverwaltung.

Im “Bitte nicht stören”-Modus (“Do not Disturb Mode”) unterdrückt Xfce alle eingehenden Nachrichten. Alle verpassten Nachrichten sammelt wiederum ein neues Plugin für das Panel. Das Plugin für den Batteriezustand kann wahlweise die noch verbleibende Laufzeit, den Ladezustand in Prozent oder beides gleichzeitig anzeigen. Das neue Screenshot-Tool verbessert die Auswahl über den Rahmen und den Upload der Bilder auf die Plattform Imgur.

Der Medien-Player Parole kennt einen neuen “Mini-Modus”, wählt automatisch das beste Backend und verbessert den Umgang mit Streams und Podcasts. Der Bildbetrachter Ristretto wartet mit einer überarbeiteten Benutzeroberfläche auf und kann das Hintergrundbild neu festlegen.

Sämtliche Änderungen listet penibel die offizielle Ankündigung auf.

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