Virtualbox 6.0.10: Maintenance und UEFI-Updates

Das jüngste Release von Virtualbox ist als Mainenance-Release gekennzeichnet. Der Support für UEFI Secure Boot Driver Signing für Ubuntu- und Debian-10-Hosts ist dabei ein überfälliger Bugfix.

Virtualbox beseitigt damit zumindest für zwei Distributionen einen Bug der bereits vor sechs Jahren gemeldet wurde. Unter Linux war es seitdem nur manuell möglich, die Virtualbox-Kernelmodule zu signieren. Die zweite Alternative lautete, auf Secure Boot ganz zu verzichten, um virtuelle Maschinen betreiben zu können. Mit dem neuen Release funktioniert die Signierung nun unter Ubuntu und Debian 10. Das Ticket bleibt aber weiterhin offen, weil das Problem nur partiell gelöst ist. Der Bugreport ist hier zu finden. Ein Nutzer hat dort im jüngsten Post allerdings kommentiert, dass er Virtualbox unter Debian Buster nicht zum Laufen gebracht hat

Zu den weiteren Änderungen in Virtualbox 6.0.10 zählen Bugfixes für das Userface beim Ändern der Größe auf Linux-Hosts. Auch der Bug der bei der Eingabe von Controller-Namen im User Interface auftauchte ist gefixt. Das Changelog nennt alle Änderungen.

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