Der Tiobe-Index, der die Beliebtheit von Programmiersprachen misst, sieht Python in der Auswertung für Februar weiter an der Spitze und Delphi ist in die Top Ten geklettert.
Da immer mehr Rechenleistung geragt ist, sieht Tiobe auch die Geschwindigkeit der Programme als wichtigen Faktor an. Es sei deshalb nicht überraschend, dass die „schnellen Programmiersprachen“ im TIOBE-Index an Boden gewinnen. Die Programmiersprache C++ sei kürzlich auf Platz 2 geklettert, Go habe sich in den Top 10 etabliert, und Rust mit 1,47 Prozent ein Allzeithoch erreicht. In den hinteren Rängen würden Mojo und Zig an die Tür zu den Top 50 auf den Plätzen 51 und 56 klopfen.
Man könne sich nun fragen, wie Python, das als langsame Sprache bekannt ist, neben diesen Rennmonstern überleben kann, heißt es in der Ankündigung zum Index. Das liege daran, dass es neben der Leistung noch einen anderen Faktor gibt: Wie leicht ist es, eine neue Programmiersprache zu lernen? Die Welt brauche immer noch mehr Programmierer, weil die Entwicklung von Anwendungen, die vollständig auf KI basieren, noch nicht möglich sei. Da die Zahl der diplomierten Softwareingenieure geringer ist als der Bedarf, würden alle Arten von Nicht-Softwareingenieuren auf den Programmierzug aufspringen und deren Lieblingssprache sei nun einmal ist Python.
Der Tiobe Index ermittelt die Beliebtheit der Programmiersprachen anhand von Suchanfragen unter anderem bei Google, Bing und der Wikipedia. Tiobe ermittelt dort die Anzahl der entsprechend ausgebildeten Entwickler, der Weiterbildungsangebote und der Drittanbieter. Tiobe misst auf diese Weise nur die Beliebtheit der Sprachen und explizit nicht, in welcher Sprache die meisten Codezeilen geschrieben wurden. Darüber hinaus fließen in das Ergebnis nur im Internet offen zugängliche Daten ein.





