Raspberry Pi Flash Drive: Offizieller USB-Stick für den Raspberry Pi

Raspberry-Pi-Logo

Als Datenlager dient am Raspberry Pi meist ein großer USB-Stick. Genau einen solchen gibt es jetzt direkt vom Hersteller des Mini-Computers in einem Aluminiumgehäuse mit Himbeer-Logo. Das Raspberry Pi Flash Drive steht dabei mit 128 und 256 GByte zur Wahl.

Das kleinere Modell ist bei deutschen Händlern derzeit ab rund 32 Euro gelistet, die Preise für die Variante mit 256 GByte Speicher starten ab rund 58 Euro. Anschluss finden die USB-Sticks über die USB-A-Schnittstelle, an der sie allerdings nur den USB 3.0-Standard unterstützen.

Im als sehr robust beworbenen Aluminiumgehäuse steckt QLC-Flash-Speicher, der sich vier Bit pro Zelle merkt. Ein Teil der Speicherzellen arbeitet als schnellerer SLC-Flash. Ihn nutzt der Stick als Cache, der Daten flott entgegennimmt und so die Arbeitsgeschwindigkeit kurzzeitig erhöht. Generell soll die maximale Schreibgeschwindigkeit bei 75 MByte/Sekunde liegen, das größere Modell mit 256 GByte schafft 150 MByte/Sekunde.

Das offizielle Raspberry Pi Flash Drive soll zudem robust gegenüber Stromausfällen und versehentlichen Abziehen im Betrieb sein. Seinen aktuellen Gesundheitszustand meldet der Stick über SMART-Daten, zudem schaltet er sich bei Untätigkeit automatisch in einen Stromsparmodus. Abschließend unterstützt er TRIM-Befehle.

Trotz dieser Eigenschaften bleibt der Einsatzzweck etwas unklar: USB-Sticks mit 256 GByte und Metallgehäuse gibt es derzeit bereits ab rund 37 Euro im Handel – dann gleich mit der schnelleren USB 3.2-Schnittstelle. Diese Sticks besitzen zudem teilweise deutlich kürzere Gehäuse, die folglich nicht so weit aus dem Raspberry Pi herausragen und sich so besser für Bastelprojekte auf engerem Raum eignen.

Wie und ob sich das Raspberry Pi Flash Drive von der Konkurrenz unterscheidet und was es tatsächlich leistet, schauen wir uns in Kürze in einem Praxistest an.

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1 Kommentar
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Chris
2 Monate her

Kleine USB-Sticks, die alle SSD Festures können und daher mittels Trim schnell bleiben, sind selten. Wenn ihr bessere Sticks kennt, bitte nennen. Das ist Voraussetzung für alle, die Betriebssysteme von USB booten/laufen lassen wollen.

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