Raspberry Pi Compute Module 4 verträgt größeren Temperaturbereich

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In Form eines Compute Modules eignet sich der Raspberry Pi auch für industrielle Anwendungen. Wer diese Mini-Rechner bei tiefen oder hohen Temperaturen betreiben möchte, kann ab sofort zu entsprechend abgehärteten Varianten des Compute Module 4 greifen.

Diese angepassten Fassungen des Compute Module 4 (CM4) vertragen Temperaturen von -40 Grad Celsius bis zu +85 Grad Celsius. Damit eignet sich der Raspberry Pi unter anderem für nördliche Länder oder als Steuerungseinheit in Maschinen mit Kältetechnik.

Das CM4 gibt es für diese „Extended Temperature Ranges“ in gleich zwölf verschiedenen Varianten. Je nach Ausstattung variiert der Preis: Das günstigste Modell ohne WLAN, mit nur 1 GByte RAM und keinem eMMC-Flash-Speicher kostet 50 US-Dollar. Die höchste Ausbaustufe für 80 US-Dollar verfügt hingegen über WLAN, 4 GByte Hauptspeicher und 16 GByte eMMC-Speicher. Sämtliche erhältlichen Fassungen verrät der Compute Module 4 Product Brief.

Verfügbar sind die CM4 mit Extended Temperature Ranges bei vielen, aber noch nicht allen Anbietern, die Compute Modules führen. So kennt die Raspberry-Pi-Website derzeit noch keine deutschen Reseller. In Europa offeriert tme.eu die neue Fassungen.

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