Die Distribution Qubes OS basiert auf Fedora, sperrt aber die Anwendungen jeweils in virtuelle Maschinen. Dies soll vor allem die Sicherheit erhöhen. Die neue Version 3.2 von Qubes OS verbessert vor allem zahlreiche Details.
So lassen sich jetzt USB-Geräte in die virtuellen Maschinen durchreichen. Insbesondere lässt sich auf diesem Weg eine Webcam und somit Skype nutzen. Das zugrunde liegende Wirtssystem (dom0) hat bislang die Desktop-Umgebung aus dem Hause KDE genutzt. Ab Qubes OS 3.2 kommt standardmäßig das schlankere Xfce 4 zum Einsatz. Wer sich nicht mit dieser Desktop-Umgebung anfreunden kann, darf alternativ Plasma 5, Aweseome oder i3 nutzen. Oubes OS 3.2 basiert zudem auf Fedora 23 und verwendet den Linux-Kernel 4.4.
Die Verwaltung der virtuellen Maschinen übernimmt eine sogenannte Management Infrastructure. Bislang konnte man mit ihr nur die kompletten virtuellen Maschinen jonglieren. Mit Qubes OS 3.2 lassen sich jetzt auch die Inhalte der Maschinen verwalten. Im Moment nutzen die Entwickler die neuen Möglichkeiten, um das System während der Installation einzurichten, die automatisierten Tests vorzubereiten und um eigene Konfigurationen anzuwenden. Zukünftige Qubes OS-Versionen sollen eine GUI mitbringen, über die Nutzer dann unter anderem vorkonfigurierte Apps einspielen können. Alle Neuerungen fassen die Release Notes zusammen.



