Neue Patches von Rust for Linux

Mit dem Projekt Rust for Linux soll die Programmiersprache als Alternative für C für die Kernel-Entwicklung zum Einsatz kommen. Der Hauptinitiator, Miguel Ojeda, hat nun eine Patch-Serie an die Kernel-Entwickler Linus Torvalds und Greg Kroah-Hartman geschickt. “ Das ist die Patch-Serie, um dem Linux-Kernel Unterstützung für Rust als zweite Sprache hinzuzufügen”, schreibt er an die Kernel-Mailingliste.

Die Patches bringen Updates in verschiedenen Bereichen. Unter anderem soll nun verhindert werden, dass es durch Speicherfehler zur Kernel-Panik kommt, so Ojeda. Eine weitere große Hilfe sei die Unterstützung von Tests. Es werde nun das Standard-Rust-Attribut “#[test]” unterstützt, um einfach Tests zu schreiben, schreibt Ojeda in seiner Mail. Er kann zudem auch Support für die Architekturen Arm und Risc-Vankündigen.

Die Rust-Unterstützung sei noch als experimentell zu betrachten, schreibt Ojeda. Die Unterstützung sei jedoch gut genug, dass Kernel-Entwickler Treiber und andere Module schreiben können, so Ojeda.

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