Für KDE Plasma 5.20 kündigen sich einige Neuerungen an, darunter eine Software, die die Gesundheit von Festplatten (HDDs und SSDs) überwacht. Das Feature wurde vor zehn Jahren erstmals angefragt.
Bereits 2010 fragte ein Nutzer nach einer Lösung, um Festplattenausfälle frühzeitig zu erkennen. Die Festplatte im Laptop seines Vaters hatte überraschend den Geist aufgegeben, der User keine Zeit mehr gefunden, noch ein finales Backup zu machen. Zum zehnten Geburtstag des Bug Reports, der KDE 4.5.1 betraf, kündigt sich für das demnächst erscheinende Plasma 5.20 nun eine Lösung an. Eine Komponente des Desktops wird künftig auch die Gesundheit von HDDs und SSDs im Auge behalten.
Der Code dafür stammt von KDE-Entwickler Harald Sitter, ist in Plasma Discs integriert und setzt auf die S.M.A.R.T-Technologie. Dank ihr kann KDE Plasma ab Version 5.20 Warnungen ausgeben, falls die Festplatte Anzeichen für ihr Lebensende gibt. Voraussetzung ist allerdings, dass S.M.A.R.T diese Anzeichen auch versteht. Denn: S.M.A.R.T erkennt nicht immer und für alle Festplatten, ob sie demnächst das Zeitliche segnen. Wer seinen Laptop fallen lässt, dem kann auch S.M.A.R.T vermutlich nicht mehr helfen.
Das ist nicht das einzige Feature, das Plasma 5.20 mitbringen wird. Neu die Möglichkeit, Bildschirmaufnahmen und Castings nun auch mit Wayland umzusetzen. Das hilft auch Anwendungen, die mit solchen Bildschirmaufnahmen arbeiten, etwa das bei Youtubern beliebte OBS Studio. Auch Klipper soll in Wayland funktionieren. Einen Komplettüberblick der Neuerungen gibt es dann am Release-Termin von Plasma 5.20.




