Mate-Entwickler liebäugeln mit Mir

Die aus Gnome 2 hervorgegangene Desktop-Umgebung Mate erfreut sich wachsender Beliebtheit. Den in naher Zukunft anstehenden Umstieg auf den X11-Nachfolger Wayland kann das kleine Team jedoch nicht stemmen. Ein Ausweg könnte Mir sein.

Aktuelle Versionen von Mate basieren auf GTK+3 und nutzen im Hintergrund den Fenstermanager Marco, der wiederum von Metacity abgeleitet ist. Eben jener Fenstermanager setzt jedoch das alte X-Window-System voraus, das der Konkurrent Wayland in der nahen Zukunft sehr wahrscheinlich ablöst. Gnome und das KDE-Projekt passen ihre Fenstermanager bereits an Wayland an, was wiederum einiges an Arbeit erfordert.

Die kann das kleine Mate-Team jedoch nicht leisten. Wie der Mate-Entwickler Martin Wimpress in einem Google+-Post berichtet, habe man mit den Mir-Entwicklern Kontakt aufgenommen. Gemeinsam wollen die Entwickler die Frage klären, ob sich Mir nicht zu einem so genannten Wayland-Compositor taugt. Ihn umzuarbeiten wäre laut Wimpress zwar noch immer eine Menge Arbeit, die sei aber wesentlich geringer, als alles selbst neu zu programmieren.

Ob Mir tatsächlich mit Mate weiterlebt, bleibt jedoch abzuwarten – die Gespräche stehen derzeit noch am Anfang.

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Jörg Linuxfreund
8 Jahre her

bloß nicht :-/

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