Linuxtag 2007: Fedora 7 mit Entwicklungsplattform für Appliances

Max Spevack, Fedora-Projektleiter von Red Hat, ist von der Anpassungsfähigkeit von Fedora 7 begeistert.

Das von Red Hat finanzierte Open-Source-Projekt Fedora stellt beim Linuxtag Version 7 seiner freien Linux-Distribution vor.

Fedora 7 bietet Anwendern darüber hinaus auch die Möglichkeit, selbst Distributionen zu erstellen. Die neueste Fedora-Version beinhaltet einen Open Source-Entwicklungsprozess, der die Erstellung von Appliances für individuelle Anforderungen stark vereinfacht. Red Hat präsentiert die neueste Version von Fedora auf dem Linuxtag, der noch bis zum 2. Juni in Berlin stattfindet.

Max Spevack, Fedora-Projektleiter von Red Hat, ist von der Anpassungsfähigkeit von Fedora 7 begeistert.

Max Spevack, Fedora-Projektleiter von Red Hat, ist von der Anpassungsfähigkeit von Fedora 7 begeistert.

Max Spevack, Fedora-Projektleiter von Red Hat, hob die Fähigkeit hervor, sich mit Fedora 7 eine auf individuelle Anforderungen ausgerichtete Distribution selbst zusammenzustellen. Die dafür vorgesehen Entwicklungsplattform für Appliances sei zu 100 Prozent Open Source und enthalte eine komplett freie Toolchain, sagte Spevack. Technologien für Live-CDs, -DVDs und -USB-Speichergeräte sollen eine Vielzahl von Möglichkeiten bieten, eigene Versionen zu erstellen.

Fedora 7 enthält außerdem neben Xen die Virtualisierungstechnologien Kernel-based Virtual Machine (KVM) und Qemu. Die Verwaltung der drei Implementierungen erfolgt über den graphischen Fedora-Virtualisierungs-Manager.

Mit Fedora 7 lösen sich auch die bisher bestehenden Grenzen für die Verwaltung der Pakete auf. Waren bislang ausschließlich Red-Hat-Mitarbeiter für die Verwaltung von Fedora Core zuständig und die Projektmitglieder für die Verwaltung der Pakete in Fedora Extras, stehen diese Repositories nun wechselseitig offen. Den Download gibt es über die Mirrors des Fedora-Projekts.

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