Chuck Norris würde Linux from Scratch auf dem Handy verwenden. Für Normalsterbliche ist nun das Handbuch zum Bau der neuen Version 7.5 erschienen.
Mit LFS bauen Anwender Schritt für Schritt ein rudimentäres Linux-System zusammen, indem sie die einzelnen Komponenten selbst aus dem Quellcode kompilieren. Auf diese Weise lernen sie nicht nur die wichtigsten Bibliotheken kennen, sondern können das Grundsystem später mit eigenen Desktops oder Servern erweitern. Für interessierte Linux-Anwender ist Linux from Scratch vor allem eine gute Möglichkeit, ihr Betriebssystem von der Pike auf kennenzulernen.
Gestern erschien Version 7.5 von LFS, deren wesentlicher Bestandteil eine Dokumentation ist, die beschreibt, wie der User das System zusammenbaut. Im Unterschied zur vorherigen Versionen bringen einige der Komponenten neue Versionsnummern mit. Linux from Scratch 7.5 setzt auf Binutils 2.24, Glibc 2.19, GCC 4.8.2 — insgesamt habe die Macher 32 von 62 Paketen aktualisiert. Zudem gibt es im Vergleich zur Version 7.4 einige Änderungen an den Bootskripten sowie an der Dokumentation.

Das LFS-Handbuch erklärt, wie sich der Anwender die Distribution aus Einzelteilen zusammenkompiliert.
Online lässt sich das Handbuch hier nachlesen, für den Download steht es auf einem FTP-Server bereit. Dateien bringt Linux from Scratch nicht mit, die soll der Anwender ja selbst herunterladen und kompilieren. Eine Live-CD gab es mal, die wird aber seit Version 7.0 nicht mehr betreut.




