Neben einem flexibleren Logging verspricht die neue Version des Contianer- und VM-Managers Incus auch ein Hotplugging des Hauptspeichers in VMs, Performance-Verbesserungen sowie neue Network Adress Sets.
Die sollen vor allem komplexe ACL-Regeln vereinfachen. Ein Network Adress Set fasst zunächst mehrere IPv4- und IPv6-Adressen unter einem Namen zusammen. Diesen Namen kann man dann bei der Definition der ACL-Regeln verwenden. Dort muss man folglich nicht mehr alle IP-Adressen einzeln angeben.
Log-Daten sendet Incus 6.12 an beliebig viele Loki-Instanzen und Syslogs. Administratoren legen fest, welche Ereignisse an welche Stelle wandern sollen. Damit erweitert Incus die Protokoll- und Monitoringmöglichkeiten drastisch: Zuvor ließ sich nur das komplette Log wahlweise ins Syslog schreiben oder auf einen Loki-Server schieben.
Ebenfalls äußerst nützlich ist das Memory Hotpugging: In virtuellen Maschinen konnte man bislang den verfügbaren Hauptspeicher nur verkleinern. Incus 6.12 erlaubt endlich, ihn im laufenden Betrieb zu vergrößern. Das wiederum gelingt über eine Anpassung des Propertys „limits.memory“.
Des Weiteren kann Incus 6.12 bei der Authentifizierung das „Bearer“-Token durch den „access_token“ URL Parameter schieben, während sich über das neue Property „snat“ eine entsprechende SNAT-Regel einrichten lässt.




