Firefox zieht Konsequenzen aus den letzten Sicherheitslücken in Flash: Aktuell sperrt der Browser Flash-Inhalte und versieht sie zusätzlich mit einer Warnmeldung.
Dieses Click-to-Play genannte Feature ist wohl auch eine Konsequenz aus den durchgesickerten Dokumenten rund um das Hacking Team (Linux-Magazin berichtete). Die Hacker hatten unter anderem eine Zero-Day-Lücke in Adobe Flash verwendet, um ihre Spionagesoftware auf den Rechnern der Opfer zu installieren. Als Konsequenz setzt Mozilla Flash vorerst auf seine Blockierliste.
Nicht nur die Firefox-Macher sind schon seit geraumer Zeit genervt von Flash und seinen vielen Sicherheitslücken. Fast alle Sicherheitsexperten raten seit Jahren vom Flash-Einsatz ab. Parallel zur Firefox-Entscheidung forderte auch Facebooks Sicherheitschef Alex Stamos Adobe per Twitter auf, einen End-of-Life-Termin für Flash festzulegen.
Wann der kommt, steht aber in den Sternen. Auch wenn Adobe schon vor geraumer Zeit eine Abkehr von Flash versprach, bietet das Unternehmen das löchrige Stück Software weiterhin an und verwenden noch immer zahlreiche Webseiten Flash, um ihre Inhalte anzubieten. Die Aktionen haben also eher symbolischen Charakter und ein Netz ohne Flash lässt wohl noch eine Weile auf sich warten.
[Update, 18.7.]: Adobe Firefox in Adobe Flash geändert.





In adobe firefox? Da hat sich wohl der firefoxsche firefoxteufel eingeschlichen!? ;)
*Bravo Mozilla!*Ich bin auch seit Jahren dafür das man dieses elende Flash boykottieren sollte!Wer den Dreck noch als Webseitengestalter verwendet hat wahrscheinlich keine Ahnung oder führt böses im Schilde.Der Anwender, der es immer noch verwendet, hat sowieso keine Scham mehr mit seiner Dummheit und Ignoranz hausieren zu gehen; sich dann aber groß beschweren wenn mal wieder ein Spionagefall bekannt wird.
Adobe Firefox und Mozilla Flash?Da hat wohl Jemand etwas verwechselt…:-D