Finnix 123 basiert auf Debian 11 „Bullseye“

Finnix richtet sich mit seinen vorinstallierten Tools vor allem an Administratoren. Die neue Version 123 schmeißt das das Kommandozeilenwerkzeug ftp von Bord, fügt die Emacs-Alternative Jove hinzu und bietet neue Möglichkeiten an der Kernel-Kommandozeile.

Das Live-System Finnix richtet sich mit seinen vorinstallierten Tools vor allem an Administratoren. Die neue Version 123 schmeißt das das Kommandozeilenwerkzeug ftp von Bord, fügt die Emacs-Alternative Jove hinzu und bietet neue Möglichkeiten an der Kernel-Kommandozeile.

Dort kennt das System ab sofort die Parameter “sshd” und “passwd”. Mit ihnen lassen sich dem SSH-Daemon direkt benötigte Passwörter übergeben, wie etwa mit “sshd passwd=root:foo”.  Finnix 123 wählt immer die gleiche Identifikationsnummer für einen Rechner. Dies hat mehrere Vorteile im Betrieb. Vor allem nutzt der DHCP-Client die ID, wodurch das System bei jedem Neustart immer die gleiche IP-Adresse zugewiesen bekommt. Die Pakete “ftp”, “ftp-ssl” und “zile” haben die Entwickler entfernt. Als FTP-Client dient ab sofort “lftp”. Abschließend gab es kleinere Fehlerkorrekturen. Sämtliche Neuerungen listen die Release Notes auf.

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