Fedora folgt mit dem Tausch der X11-Treiber von Intel zugunsten des Modesetting-X.org-Treibers einem Trend, den Ubuntu und Debian vorgegeben haben.
Der Fedora-Entwickler Hans de Goede kündigt die Umsetzung dieser Änderungen für die im Entwicklungszweig Rawhide befindliche Distribution Fedora 26 an. Er merkt zudem an, dass bereits jetzt der Intel-Treiber einen Fedora-Patch mitbringe, der ihn nicht an den Grafikprozessor Intels Skylake oder neuere Architekturen binde. Mit dem nun folgenden Schritt gelte dies jetzt eben auch für ältere Intel-Chips. Hans de Goede verweist zudem auf die Erläuterungen von Debian, um die Entscheidung weiter zu begründen.
Dort schreibt Debian-Maintainer Timo Aaltonen, dass es sehr aufwändig sei, dem Entwicklungszweig des Intel-Treibers zu folgen. Es habe seit Jahren keine stabile Release gegeben, die Maintainer seien deshalb gezwungen, ständig auf kleinere Änderungen zu reagieren, um Fehler beseitigen zu können.





