Fedora meldet Fortschritte bei der Unterstützung von RISC-V

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Mittelfristig soll die Distribution Fedora auch auf Systemen mit RISC-V-Prozessor laufen. Dieses bereits seit 2015 laufende Vorhaben hat jetzt zwei wichtige Hürden genommen. Unter anderem steht Fedora 41 als fertiges Image für einige ausgewählte RISC-V-Systeme bereit.

Zunächst konnte das Fedora-Team die für den Bau der Pakete zuständige Infrastruktur im Hintergrund aufrüsten: Ab sofort ist im Fedora Data Center das Koji Build System einsatzbereit. Diese Hardware erzeugt passende RISC-V-Pakete und soll in Kürze allen Paketbetreuern zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus offeriert das Fedora-Projekt fertige Images mit Fedora 41. Starten lässt sich die Distribution allerdings nur auf einigen ausgewählten RISC-V-Systemen. Dazu zählen der StarFive VisionFive 2, der SiFive HiFive Premier P550 und der Emulator Qemu. Mit letztgenanntem kann jeder die RISC-V-Fassung von Fedora ausprobieren, auch wenn er keinen der genannten Rechner besitzt.

Auf dem HiFive Premier P550 kommt übrigens der Kernel des Herstellers SiFive sowie dessen proprietäre Firmware zum Einsatz. Die anderen Varianten nutzen den Standard-Linux-Kernel. Prinzipiell lässt sich die RISC-V-Fassung von Fedora 41 auch auf dem Banana Pi BPI-F3 und dem Milk-V Jupiter M1/K1 zünden, was dort jedoch momentan noch etwas Handarbeit erfordert.

Mit dem offiziellen Support für RISC-V-Systeme würde Fedora auf gleich fünf verschiedenen Prozessorarchitekturen laufen: Neben 64-bitigen x86-Systemen (x86_64-Architektur) gibt es die Distribution auch für 64-Bit-ARM-Rechner (aarch64), IBM Power-Systeme (ppc64le) und IBM Z-Mainfraimes (s390x).

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