Das freie Firmware-Projekt Coreboot hat mit der Ausgabe 4.14 rund 3660 Commits von 215 Entwicklern erhalten. Die Änderungen und Neuerungen ziehen sich durch die gesamte Palette der Software.
Ziel von Coreboot ist es, ein freies BIOS als Ersatz für die proprietären Systeme zu schaffen. Mit Version 4.14 seien wieder zahlreiche Hardwareneuerungen in Coreboot eingeflossen, heißt es in der Ankündigung. Verbesserungen bei Mainboards. Chipsets und den verschiedenen Architekturen seien zu nennen. Bei den Mainboards sind einige dabei, die von Googles Chromebooks eingesetzt werden, aber auch neue Platinen von AMD, Intel und MSI sind hinzugekommen. Bei den SoCs ist eine initiale Unterstützung für AMDs Cezanne APU genannt. Zudem beschreiben die Entwickler den Support für den Intel Xeon Scalable Prozessor nun als ausgereift. Die Entwickler begrüßen zudem, dass nun bei den Chipsätzen einige Open-Source-Implementationen die binären Blobs ersetzt hätten.
Coreboot steht unter der GPL und ist von der Free Software Foundation anerkannt. Das Projekt kann auf eine rege Community bauen. Unter den vielen Beitragenden seien für diese Version 50 hinzugekommen, die einen ersten Beitrag beigesteuert hätten, heißt es in der Ankündigung.



