IBM, HP, Intel, Red Hat, Suse, BMC Software und Eucalyptus Software haben die Open Virtualization Alliance gegründet und setzen auf die Kernel-based Virtual Machine (KVM).
Die Allianz will sich mit Best Practices, Referenzimplementierungen, Investitionen in das Ökosystem von KVM und Entwicklungen rund um das freie Projekt beteiligen. technische Hilfestellung steht ebenfalls auf dem Plan. Als Konkurrenz zu den bestehenden KVM-Communities will man nicht treten und sieht sich als Ergänzung.
In den von den beteiligten Firmen vorgetragenen Erklärungen zum Zusammenschluss tauchen durchgehend die Begriffe Alternative und Wahlmöglichkeit auf. Das ist zum einen in Abgrenzung zu proprietären Systemen allgemein gemeint und wohl auch als Fingerzeig auf den Platzhirsch VMware. Scott Crenshaw, zuständiger Manager für das Cloud-Business bei Red Hat, lässt sich mit dem Satz zitieren: “Wenn eine Firma die Industrie dominiert, fehlen die Innovationen und der Kunde zahlt den Preis dafür.”
Offiziell heißt es, dass der Zusammenschluss der selbst untereinander konkurrierenden Unternehmen dem Aufbau einer Infrastruktur dienen soll, von der Nutzer und damit alle Kunden der jeweiligen Unternehmen profitieren.




