Beta für Fedora 20 mit voller ARM-Unterstützung

Das Fedora-Projekt hat die Betaversion für seine kommende Release 20 (Heisenbug) veröffentlicht.

Erstmals wird ARM neben x86 und x64_86 eine voll unterstützte Architektur. Daher gibt es nun auch Images für Geräte wie Pandaboard, Beaglebone Black, Trimslice oder Wandboard. Bei der Virtualisierung ermöglichen Libvirt und Virt-Manager nun auch ARM-VMs auf x86-Hosts. Virt-Manager bietet daneben ein GUI, um einfach VM-Snapshots zu erzeugen. Die Cloud-Arbeitsgruppe hat außerdem Images für Amazon Web Services und Open Stack vorbereitet.

Entwickler dürfen sich über Ruby on Rails 4.0 und Glibc 2.18 freuen. Für die Anwender gibt es unter anderem die Desktopumgebungen Gnome 3.10 und KDE Plasma Workspaces 4.11. X2go ersetzt die Remote-Desktop-Lösung Nx.

Daneben gab es Verbesserungen am Network-Manager, der seine Funktionen nun auch mittels Kommandozeilentool “nmcli” zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützt er Bonding und Bridging von Netzwerkgeräten. Standardmäßig ist kein MTA (“Sendmail”) mehr installiert, das Syslog bleibt zugunsten des Systemd Journal außen vor. Die Beta ist wie alle Entwicklerversionen von Fedora mit einem Debug-Kernel ausgestattet.

Weitere Informationen und weiterführende Links finden sich in den Beta-Release Notes, Images gibt es in zahlreichen Varianten zum Herunterladen.

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Wizant
8 Jahre her

Schön wäre es, wenn z.B. SuSe etwas derartiges bringen würde

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