Ausgabe Januar 2019

Titelthema: Albtraum Einbruch
Linux-Systeme gelten als vergleichsweise sicher, sind für ausgebuffte Datendiebe und Saboteure trotzdem ein prinzipiell einnehmbares Ziel. Admins sollten sich auf den Tag des völligen Kontrollverlusts einstellen. Aber wie agieren sie im Ernstfall professionell? Alles abschalten? Spuren sichern? Mit welchen Tools? Der Schwerpunkt gibt Antworten.
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Der Albtraum vieler Admins ist der Anwender im eigenen Netzwerk, der trotz zahlreicher Warnungen am Ende doch auf das Attachment "Bewerbung.exe" klickt. Der Artikel zeigt anhand eines realen Beispiels, wie Admins infizierte Systeme mit Linux-Bordmitteln am Netzwerk-Gateway aufspüren.
Die Spurensuche nach einem Einbruch auf physischen Systemen ist Fleißarbeit, und das ist auch in der Cloud nicht anders. Nur dass hier besondere Effekte die Arbeit noch deutlich verkomplizieren.
Von der ersten Seite der DVD bootet diesmal Fedora 29 Workstation. Die andere Seite bietet ein E-Book zu Tcpdump im Comic-Stil, ein Video, in dem Peer Heinlein einen gehackten Rootserver seziert, eine virtuelle Maschine mit der Sicherheitsdistribution Kali Linux und vieles mehr.
Moderne freie Officesuiten erleichtern auch den Druck von Massenaussendungen und Serienbriefen, was nicht nur im Weihnachtsgeschäft hilft. Wie gut sie das beherrschen, überprüft die Bitparade.
Im Kurztest: Wait-for 1.0.0, Nx-Iperf 0.1.3, Chisel 1.2.4, Cppcheck 1.85, Fluent Bit 0.14.6, Mxcheck 1.0.0
Wenn manche Transaktionen unerklärlich lange brauchen, müssen nicht verspätet übertragene Nutzdaten schuld sein. Es kommt nämlich auch eine stolpernde Namensauflösung als Ursache in Betracht. Sysadmin Charly hat drei Tools in Gebrauch, die den DNS-Server kritisch abklopfen.
Schon seit einem halben Jahr kann man die Maria-DB-Release 10.3 installieren. Die unreifen Früchte sind aussortiert, was kann der Admin jetzt ernten?
Wer eine große und skalierbare Plattform betreibt, kennt das Problem: Schneller und gleichzeitig replizierter Speicher ist knifflig. Excelero verspricht die Kalamität im Sprint endgültig zu lösen.
Unternehmen, die einem Einbruch in ihre IT-Systeme zum Opfer gefallen sind, müssen anschließend einigen Pflichten der deutschen Datenschutzgesetzgebung genügen. Ein Überblick zu den juristischen Vorgaben und Tipps zur Aufarbeitung.
Ein Buch ersetzt das fehlende Manual für die Geräte von Amazons Echo-Serie, das zweite ist eher ein R-Appetithappen als ein Handbuch-Ersatz.
Viele Applikationen, die Sensoren und Aktoren über GPIOs ansteuern, benutzen ein längst abgekündigtes Interface. Das ist ein bisschen verrückt, weil das moderne Kernel-Subsystem Gpiolib und die passende Userland-Bibliothek Libgpiod viel schneller und sicherer arbeiten.
Systemd fungiert als zentraler Ordnungsdienst in Linux-Systemen und versucht dabei deutlich mehr Aufgaben abzudecken als das alte Sys-V-Init. Allerdings offenbarten sich auch immer wieder Sicherheitslücken – gerade kommt eine weitere hinzu.
Auch wenn das richtige Tool mal nicht zur Hand ist, erlaubt es der Linux-Werkzeugkasten oft, sich schnell einen Workaround zu basteln, der bis ins Ziel trägt.
Mit Web Components lassen sich eigene HTML-Tags definieren, um monolithisch aufgebaute Webseiten in Form von kleineren Diensten neu zu strukturieren. Das vereinfacht nicht nur Pflege und Wartung der Sites.
Eifrige Leser des Programmier-Snapshots haben über die vergangenen Jahre sicher genug Tipps gesammelt, um selbst einen Algorithmus zum Lösen eines mathematischen Puzzles zu entwerfen. Aus allen Einsendungen belohnen wir jene, die das von Mike Schilli ausgedachte Problem am schnellsten...
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