Ausgabe Dezember 2012

Titelthema: Schnittstellen-Magie
Laien muss es wie pure Magie vorkommen, wenn Adressen aus sozialen Netzwerken plötzlich in einer normalen Groupware auftauchen, wenn Ebay- oder Amazon-Verkäufer ohne Browser ihre Artikel managen, eine Intranet-Anwendung Reiserouten berechnet oder Python-Skripte Webdienste fernsteuern. Doch stets geht es mit rechten Dingen zu: mit APIs.
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Wer populäre Webdienste anbietet, will deren Benutzung auch Weiterverkäufern einräumen – auch und gerade dann, wenn die Dienste kostenfrei sind. Die Anbieter halten sich jedoch per AGB weitreichende Hintertürchen und Kontrolloptionen offen.
Eine wissenschaftlich fundierte Umfrage unter hauptberuflichen Softwareentwicklern hat recht unterschiedliche Einstellungen zum Basar-artigen Wiederverwenden von frei verfügbarem Quellcode ergeben. Erfahrungen, Rollen in der Firma und Programmiersprachen bestimmen die Akzeptanz.
Die James Bonds der 70iger Jahre hätte es elektrisiert: Die Miniaturisierung und Computerisierung am Handgelenk feiert einen neuen Höhepunkt – mit der Klasse der Smart Watches. Acht prominente Vertreter im Linux-Magazin-Test.
Wer mit Linux zu tun hat, sieht sich realen, virtuellen oder Boot-Konsolen gegenüber, begegnet klassischen, Pseudo- oder auch Controlling-Terminals. Die Kern-Technik bringt Ordnung in die babylonische Sprachverwirrung und zeigt, wie man einen eigenen Terminaltreiber schreibt.
Mit Debian Squeeze und Ubuntu 6.10 flog die Bash aus diesen Distributionen als Default-Shell raus. Die Begründung: nicht Posix-konform, zu langsam, zu hoher Speicherbedarf. Neue Perle am Muschelstrand ist die Dash, die Debian Almquist Shell.
Diese Folge geht ans Eingemachte von C++11: Sie zeigt, wozu Move-Semantik nützlich ist, erklärt Rvalues und Lvalues und deckt auf, was es mit dem doppelten &-Zeichen auf sich hat.
Mit einer chinesischen Guillotine und einem Einzugsscanner bewaffnet geht Perlmeister Michael Schilli diesmal seinen Büchern an den Leim. Die Grundlage seiner bibliophoben Tat liefert Google Drive, das mit 5 GByte genug Speicherplatz für ein Online-PDF-Lager mit eingescannten Büchern bietet.
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