Ausgabe Oktober 2009

Titelthema: Süße Fünfzehn
Süße Fünfzehn
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Das Linux-Magazin ist die älteste Linux-Zeitschrift in Europa - ein
schönes Alter und Grund zum Feiern.
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Artikel
Das Linux-Magazin wendet sich diesmal besonders schwerer Lektüre zu - das umfangreiche Python-Praxisbuch für Anfänger und Fortgeschrittene wiegt fast 2 Kilogramm. Leichter, aber nur physikalisch, ist ein schmaler Band zur Optimierung von Websites.
Bitmaps, Postscript, Type-42-Container, Truetype, Opentype, Freetyp ... - wohl niemandem muss es peinlich sein, wenn er bei der Fülle der Schriften-Formate den Überblick verloren hat. Wer trotzdem verstehen will, was und warum unter Linux alles zum Diktat bittet, kommt um ein kleines...
Schnell geschrieben sind Shellskripte oft eine Quelle mangelnder Robustheit, gefährlicher Sicherheitslücken oder bremsender Performance. Das muss nicht sein: Das Linux-Magazin demonstriert und erklärt die Stolperfallen. Diesmal: Wieso sich Schleifen und Leerzeichen nicht mögen.
Dreizehn Regeln unterstützen Qt-Entwickler dabei, Probleme mit Signal-Slot-Verbindungen zu vermeiden. Wo sie doch auftreten, hilft die freie Bibliothek Conan, indem sie einen Debugger in das Programm einbaut, der diese Verbindungen sichtbar macht.
Wer in diesem Monat die DVD mit ihren DELUG-Perlen herumdreht und ins Laufwerk zurückschiebt, bekommt ein riesiges Archiv mit allen Artikeln zu Gesicht, die in 15 Jahren Magazin erschienen sind. Mehr Linux-Know-how auf einer Scheibe gibts nirgendwo. Als Schmakerl kommt noch ein Duden-Gutschein...
Meist führen mehrere Wege zur Lösung eines Problems. Ein gängiger, wenn auch teurer Ansatz ist, mit großen Computern kleinste Elemente zu berechnen. Tiere im Verbund zeigen, dass es auch einfacher geht .
Ballermänner und -frauen können hoffen, denn die freie Bibliothek Gluon erleichtert das Programmieren von KDE-Spielen. Außerdem zeigt ein Gnome-Entwickler, wie man benutzerfreundliche Software konzipiert. Proprietäre Tools zum Bearbeiten von PDFs gehören dank PDF Mod bald der Vergangenheit an .
Zum Geburtstag mit Gold geschmückt, kann das Linux-Magazin das Feiern auch im Schwerpunkt nicht lassen. Es listet 15 Linux-VIPs, empfiehlt 15 Gadgets, fragt nach Zitaten und verschwundenen Akteuren, macht augenzwinkernd einen Persönlichkeitstest und hat seltsame News-Visionen .
Vor zehn Jahren bekam ich noch Leserbriefe von Leuten, die es blöd fanden, wenn Medien sich so um die Popularisierung von Linux bemühten. Ihr freies Betriebssystem sei etwas Besonderes und sollte das auch bleiben. Ich hielt dieses Ansinnen für pseudo-elitäres Getue und habe es stets ignoriert....
Debian ist frei und seine Entwickler sind Kosmopoliten. Das Linux-Magazin berichtet regelmäßig Interna aus der Debian-Entwicklerszene und angrenzenden Projekten .
Für C++-Entwickler, die Anwendungen mit Qt scheiben, hat der Toolkit-Eigentümer Nokia seit Kurzem ein neues Werkzeug im Angebot: Die hauseigene integrierte Entwicklungsumgebung Qt Creator bietet pfiffige Features, die dem Programmierer das Leben leichter machen .
Der oft belächelte Twitter-Service taugt nicht nur zur eitlen Selbstdarstellung, sondern lässt sich mit Hilfe des angebotenen API programmieren und damit zweckentfremden .
In großen Netzen mit vielen Hosts und Admins stößt die klassische Nagios-Konfiguration an Grenzen. Das universelle Client-Agent-Plugin Check_mk benötigt für beliebig viele Checks nur eine Abfrage pro Client und kann die auf dem Host zu überwachenden Services automatisch erkennen.
Wer war''s? Das ist die einzige Frage, die Sie angesichts der kleinen Zitatensammlung aus den Mündern von 15 berufenen Open-Source-Promis und auch -Kritikern beantworten müssen.
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