Der Begriff Cloud umfasst auch das Prinzip, Vorgänge so weit wie möglich zu systematisieren und zu automatisieren. Doch geht es darum, die Cloud dazu zu nutzen, sich selbst zu automatisieren, dann trennt sich die Spreu vom Weizen. Open Stack will das Problem angehen und bringt Triple O.
Netz & System
Im trauten Heim rettet Sysadmin Charly seine Daten seit jeher mit Rsnapshot. Für Serverbackups soll das auch so bleiben, für die Desktop-PCs der Familie Kühnast hat er etwas Handlicheres gefunden.
In der aktuellen Entwicklerversion kann der Virtual Machine Manager (Virt-Manager) endlich seine virtuellen Maschinen einfrieren und als so genannten Snapshot abspeichern. Das klappt auf zwei verschiedene Arten, die aber ihre Vor- und Nachteile haben. Mit der Kommandozeile gelingt das sicherer.
So wie ein Handwerker sich nicht jeden Monat einen anderen Winkelschleifer kauft, wechselt ein Sysadmin nicht dauernd seine eingespielten Tools. Kolumnist Charly Kühnast pfeift diesmal auf den konservativen Grundsatz, denn der Wechsel zu einem neuen Logfile-Tool scheint zu attraktiv.
Offene Standards und Open Source sind das Dogma der Groupware Kolab. Die aktuelle Alpha der kommenden Version 3.1 erweitert mit den Protokolle Caldav und Carddav die Zahl der kompatiblen Clients immens: Bald sollen so Kolab-Daten auch auf I-OS, Mac OS X, Thunderbird und Evolution kommen.
Smartphones gehören zur Standardausrüstung von Systemverwaltern, oft gesellt sich noch ein Tablet dazu. Dann bleibt das Notebook im Büro und der Admin greift zu Geräten, die ihren Gadget-Status abgelegt haben. Das Linux-Magazin hat die wichtigsten Apps für Admins getestet.
Sysadmin-Kolumnist Charly hat in diesem Monat den Salat und lässt deswegen ein angebotenes Steak zurückgehen. Alles klar? Herr Kühnast und ein tattriger Häuptling bitten zu Tisch.
Spurensuche im RAM, das ist die Domäne von Volatility. Das Forensiker-Werkzeug hilft Admins dabei, zu analysieren, was auf einem System schiefgelaufen ist. Für Rückschlüsse auf Malware, laufende oder gar kompromittierte Dienste reicht ihm meist ein Abbild des Arbeitsspeichers.
An Hooks, also an Haken, können trittsichere Open-Nebula-Anwender ihre Shellprogramme einklicken, die bei Statusänderungen virtueller Maschinen automatisch Aktionen auslösen. Der Berg ruft.
Die Beine im Meer und ein Strohhut gegen die südliche Sonne auf dem Kopf verringern oft die Aussicht auf eine gute Internetverbindung. Magazin-Kolumnist Charly, der sich gerade selbst mit derart tragischen Umständen konfrontiert sieht, weiß Rat.
Citrix hat Ende Juni die neueste Version seiner Xen-basierten Enterprise-Virtualisierung Xenserver komplett als Open-Source-Software freigegeben. Der Hersteller erhofft sich Input von der Community, mehr Kundschaft für seine Desktop-Virtualisierung und einen besseren Stand auf dem Markt.
Jelastic nennt sich das PaaS-Angebot einer Dortmunder Firma speziell zum Betreiben von Java- und PHP-Anwendungen. Beim Test fiel der Dienst durch technische Finesse und durch sofortiges, lastabhängiges Skalierverhalten ohne Admin-Eingriff auf.
Ganz ohne konkreten Anlass macht Sysadmin-Kolumnist Charly ab und an einen kleinen Rundgang um seine Server und schaut nach Angreifern. Dafür hat er ein kleines Instrumentarium paratliegen.
Die Header von E-Mails geben Auskunft über Strukturen des lokalen Netzwerks. Dies lässt sich schon auf dem eigenen Mailserver so weit reduzieren, dass Fremde hier nur solche Daten vorfinden, die für den Transport der Nachrichten notwendig sind.
Verkehrte Welt: Für seinen Clouddienst Windows Azure unterhält Microsoft ein ganzes Depot mit vorgefertigten virtuellen Maschinen, in denen ausnahmslos Linux-Systeme lagern. Über ein Tochterunternehmen unterstützt der Konzern offene Projekte und lässt freie Software integrieren.













