Auch Profis kennen nicht alle Kommando-Optionen - sie wissen aber, wo sie suchen müssen. Das LPI erwartet viele Detailkenntnisse, setzt aber auch voraus, dass Prüflinge die Standardmethoden kennen, um Hilfe in der Programmdokumentation zu finden.
Jedes Linux-Universalsystem produziert große Mengen an Protokolldateien. Damit die Festplatte nicht überläuft und der Admin eine Chance zum Auswerten hat, kümmert sich ein rotierender Helfer um die Archivierung oder Entsorgung alter Protokolle.
Unix-Systeme organisieren alle Dateien in einem hierarchischen Verzeichnisbaum. Damit sich Admins auch auf fremden Rechnern rasch zurechtfinden, gibt es hilfreiche Konventionen für den Aufbau eines Dateisystems. Sie legen fest, welche Datei wohin gehört.
Pünktlichkeit spielt nicht nur in zwischenmenschlichen Beziehungen eine wichtige Rolle. Auch Computer benötigen stets die genaue Uhrzeit. Mit dem NTP-Protokoll holen sie diese über das Netzwerk direkt oder indirekt von einer Atomuhr ab. Einige Programme umgehen dabei auch restriktive Firewalls.
Kaum jemand denkt darüber nach, doch wer eine URL im Browser abschickt, setzt eine Maschinerie in Gang, an der sich in derselben Sekunde oft weltweit Rechner beteiligen - allein schon für die Übersetzung des Hostnamens in eine maschinenlesbare Adresse via DNS.
Dank automatischer Hardware-Erkennung müssen Admins das X-Window-System kaum noch manuell konfigurieren. Doch wer die hervorragenden Netzwerkfähigkeiten und Tuningmöglichkeiten von X11 verwenden will, sollte Hintergrundwissen mitbringen. Dieser Artikel vermittelt grundlegende Kenntnisse.
Den professionellen Umgang mit Unix-Systemen lernen - das dauert seine Zeit. Einfache Benutzeroberflächen helfen dabei ebenso wie das Linux-Magazin. Admins orientieren sich eher anhand detaillierter Dokumentationen. Was Unix und Linux da zu bieten haben, zeigt dieser Artikel.
Die Einrichtung neuer Accounts auf einem Unix-System geschieht weitgehend automatisch, oft mit Hilfe grafischer Oberflächen. Unter der Haube arbeiten dabei einige Mechanismen, die dem neuen User eine komfortable Umgebung bereitstellen. Dieser Workshop zeigt, worauf Admins achten sollten.
Admins stehen oft vor der Aufgabe, Backups möglichst schnell zurückzuspielen. Dabei ist es nicht besonders effizient, jedes Mal das Tape-Drive anzuwerfen. Das Werkzeug Rsync sichert kritische Bereiche auf einem zweiten Rechner. Sie wiederherzustellen ist eine Sache von Minuten. SSH sorgt für...
Jeder sorgfältige Admin erstellt Backups aller wichtigen Daten. Die Auswahl des richtigen Mediums ist nicht der einzige Knackpunkt. Benutzer wollen schließlich nach einem Crash so schnell wie möglich weiterarbeiten. Einige leicht verständliche Konzepte helfen bei der Strategiewahl.
Im vergangenen Monat stellte der Admin-Workshop Werkzeuge vor, mit denen Administratoren Serverdienste in ihr System einbinden. Dieses Mal erfahren Sie alles über das Ident-Protokoll und dessen Aufgaben sowie die Fallen, die entstehen, wenn ein Rechner als Server dient.
Inetd und Xinetd verwalten Netzdienste und kümmern sich um die Kommunikation mit den Clients. So muss ein Programm weder Daemon- noch Netzwerk-Code enthalten, um als Internetserver zu arbeiten.
Moderne Computer mit ihren viele GByte fassenden Festplatten enthalten Tausende von Dateien. Hier die Übersicht behalten - das bedeutet viel Arbeit. Zum Glück bietet Unix eine Reihe praktischer Tools zum Auffinden verlegter Files, allerdings bieten einige auch Sicherheitsrisiken.
Unter einem echten Multitasking-System wie Linux laufen viele Prozesse gleichzeitig. Dabei kommt es nicht selten zu konkurrierenden Zugriffen auf Dateien. Um Datenverluste zu vermeiden, gibt es mehrere Methoden, um Dateien mit Locks zu versehen. So sichert sich ein Programm exklusiven Zugriff.
Viele Aufgaben fallen bei einem Unix-System regelmäßig an: Logdateien rotieren, Backups erstellen, Indizes und Datenbanken aktualisieren. Traditionell kümmern sich die Programme Cron und At darum, diese Arbeiten zu festgelegten Zeiten zu erledigen. Anacron bedient die Langschläfer.














