Damit Anwender intuitiv auf Sensoren und Aktoren zugreifen können, müssen Entwickler einiges beachten. Der Treiber für ein virtuelles Industrial-IO-Gerät zeigt, wie es geht.
Das Industrial-IO-Subsystem des Kernels standardisiert die softwaretechnische Ankopplung insbesondere von Sensoren. Ungeachtet der Bezeichnung profitieren davon nicht nur die Profis, sondern auch Maker und Hobbyisten.
Unterschiedliche Variablen, Datentypen, Einheiten, Bezugspunkte und vermaledeite Zeithüpfer erschweren das Leben eines Kernel- oder Treiberprogrammierers, der Zeiten messen, vergleichen, verrechnen oder auch nur verschlafen möchte.
Der professionelle Zugriff auf Hardware im Kernel findet über Gerätetreiber statt. Der Einstieg in die Treiberprogrammierung ist noch kinderleicht, aber danach wird es knifflig.
Tracing kann so einfach sein: Dank einer plattformunabhängigen VM im Linux-Kernel bekommen Tracing-Skripte Zugang zu den System-Interna.
Async-IO reloaded: Mit dem neuen Io_uring-Subsystem geben die Kernel-Entwickler Programmierern die Möglichkeit, die Performance von Datentransfers signifikant zu steigern. Anstelle von Funktionen stehen Datenstrukturen im Mittelpunkt.
Über Pulsweitenmodulation lassen sich mit Single-Board-Computern Blinklichter, gedimmte LEDs und variable Motordrehzahlen unkompliziert realisieren – vorausgesetzt, der Kernel ist richtig konfiguriert.
Der Linux-Kernel implementiert unter dem Stichwort System Sleep eine Zwangsabschaltung. Für Smartphones und andere Mobilgeräte ist diese Stromspartechnik unentbehrlich.
Energie sparen ist ein Gebot der Stunde – auch im Linux-Kernel. Wir zeigen, wie Linux das freiwillige Stromsparen organisiert und wie Programmierer dazu ihren Beitrag leisten.
In den 1990ern konnten Linux-Server-Admins mit Uptimes von 200 oder 300 Tagen prahlen. Seit für den Kernel alle naselang Securitypatches erscheinen, ist die Grandezza dahin. Die Kernelhacker liefern mit dem technisch hochkomplexen Live-Patching einen Mechanismus, der alten Glanz zurückbringt.
Die Zahlen, wie viele bislang unerkannte Bugs eine Mammut-Software wie der Linux-Kernel enthält, machen Angst. Linus Torvalds rückt mit Test-Robots, Testern aus Fleisch und Blut, ausgefeilten Werkzeugen und einer strengen Organisation dem Schädlingsbefall in seinem Refugium zu Leibe. Erfolgreich.
Anfang März hat Linus Torvalds das scheue Krokodil freigesetzt. Ein paar Kommandos, Hinweise und Tricks reichen aus, um es auf einem Debian-Rechner zu einem nützlichen Arbeitstier zu machen.
Das Treiben gewiefter Eindringlinge muss nicht unentdeckt bleiben: Der Linux-Kernel besitzt mit dem Audit-Subsystem einen Mechanismus, der das ganze System oder einzelne Dateien und User auf neuralgische Aktivitäten hin überwacht. Wie das funktioniert und wie das Setup gelingt, erklärt die...
Viele Applikationen, die Sensoren und Aktoren über GPIOs ansteuern, benutzen ein längst abgekündigtes Interface. Das ist ein bisschen verrückt, weil das moderne Kernel-Subsystem Gpiolib und die passende Userland-Bibliothek Libgpiod viel schneller und sicherer arbeiten.














