Open Office bringt mit seinem Basic-Dialekt eine mächtige Makrosprache mit. Die ist aber nicht jedermanns Sache - wer lieber Tcl verwendet, kann das tun und Office damit fernsteuern. Zusammen mit Tcluno und Itcluno gelingen druckreife Reports oder Tabellen, deren Daten aus beliebigen Quellen...
Ob gesungen, geklimpert oder geblasen: Musikdateien gehören zum Inventar vieler Computer. Als Universalwerkzeug für Aufgaben rund um den guten Ton bewährt sich Tcl. Dank der Erweiterung Snack beherrscht es Sound in vielen Formaten, es spielt, bearbeitet und analysiert ihn.
Ob Wörterbuch oder Wetterbericht, immer mehr Dienste stehen im Internet als Webservice bereit. Per Tcl-SOAP binden auch Tcl-Entwickler diese Dienste bequem in ihre Software ein.
Tcl 8.5 steht kurz vor der Fertigstellung und bringt neben 50 Verbesserungen eine echte Überraschung mit: Die Basissprache erhält einen neuen Datentyp. Auch das eindrucksvolle Tile-Paket reift zusehends. Mit ihm nähert sich das Aussehen von Tk-GUIs dem anderer Widget-Bibliotheken.
Vor kaum zehn Jahren beherrschten graue Anwendungen den grauen Hintergrund des Unix-Desktops. Heute präsentieren sich KDE und Gnome mit moderner Oberfläche. Ihre Gestaltung verlangt ein geschultes Auge und guten Geschmack, beim Anzeigen und Erzeugen der Elemente hilft Tcls Werkzeugkasten.
Das Lightweight Directory Access Protocol hat sich bei der zentralen Verwaltung von Benutzerdaten bewährt. Das Prinzip eignet sich auch für den Zugriff auf geschützte Webseiten: Mit etwas Geschick beziehen Apache 2 und Tomcat die Daten zur Benutzeridentifikation von einem LDAP-Server.
Zu den großen Stärken von Tcl/Tk gehört das schnelle Entwickeln grafischer Benutzeroberflächen. Wie einfach das geht, belegt ein kleines Programm, das den Wetterbericht der US-Luftfahrtbehörden auswertet.
Ob als Ascii-Editor oder für interaktive Anzeigen mit verschiedenen Schriften und Bildern - das Textwidget von Tk ist sehr flexibel einsetzbar. Diese Federlesen-Folge erklärt das Universalwidget anhand eines einfachen Editors und eines Readers für RSS-Dateien.
Newsticker, Web-Blogs und andere Informationssysteme verwenden gerne das RSS-Format, um kurze Nachrichten in standardisierter Form an die Interessenten zu verteilen. Diese News-Schnipsel lassen sich bestens mit Tcl und der objektorientierten Erweiterung CZRSS verarbeiten.
Java und Tcl ergänzen sich bestens und profitieren voneinander: Ein Testskript für eine Java-Applikation ist in Tcl schneller geschrieben als in Java. Andererseits wollen Tcl-Entwickler gelegentlich Java-Pakete nutzen. Jacl und Tclblend geben ihnen diese Freiheiten.
In der Tcllib sammeln Entwickler praktische Werkzeuge, die typische Programmieraufgaben lösen oder ganze Netzwerkprotokolle implementieren. Da sie sich auf eine reine Tcl-Erweiterung ohne kompilierten Code beschränkt, ist die Bibliothek sofort einsatzbereit. Dieser Streifzug stellt einige Teile vor.
Tcl-Erweiterungen in C oder C++ sind leichter zu entwickeln, als viele Programmierer denken. Mit wenigen Zeilen C-Code sind zeitkritische Funktionen oder Hardware-nahe Routinen implementiert. Tcl-Skripte nutzen diese Ergänzungen ebenso bequem wie vorhandene Routinen oder eigene Prozeduren.
Das Sprichwort "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" gilt auch beim Anzeigen großer Datenmengen. Für die meisten Diagrammtypen genügen wenige Zeilen Tcl-Code, um Messwerte oder Ergebnisse auf dem Bildschirm grafisch ansprechend und übersichtlich darzustellen.
Der Datenbankzugriff per Kommandozeile ist nicht jedermanns Sache. Für mehr Durchblick sorgt PG-Access, eine praktische Oberfläche für PostgreSQL (Maskottchen ist ein Elefant). Sie unterstützt den Anwender bei typischen Aufgabe wie Tabellenerzeugung, Ex- und Import von Daten, Backup und Reporting.
Per Lightweight Directory Access Protocol lassen sich Benutzerdaten zentral in einer Baumstruktur verwalten. Linux, Apache oder E-Mail-Clients greifen zur Authentifizierung oder für Kontaktinformationen darauf zu. Dank der LDAP-Erweiterung bearbeiten auch Tcl-Programme die Daten auf dem LDAP-Server.














