Mit rund 100 Teilnehmern startete im November in Berlin die erste Konferenz rund um das Initsystem Systemd. Sie richtete sich vor allem an professionelle Init-Nutzer, also Admins und Entwickler.
article
Fast alles, was ein Computer tut – rechnen, speichern, ein- und ausgeben von Daten –, das tut er mit Hilfe von Prozessen. Entsprechend wichtig ist die Kontrolle über diese Prozesse, bei der Systemd ein gewichtiges Wörtchen mitzureden hat.
Seit der Fedora-Version 20 gibt es kein "/var/log/messages" mehr, und auch der klassische Syslog-Daemon läuft dort nicht. Trotzdem kann der Admin nach Herzenslust in Systemmeldungen stöbern – und das sogar viel bequemer als früher.
Ursprünglich als Tool für Systemd-Tester gedacht, mausert sich Systemd-nspawn zu einer eigenständigen Containerlösung. Bei Rkt von Core OS ist es bereits als Low-Level-Tool im Einsatz. Rkt-Entwickler Jonathan Boulle stellt Systemd-nspawn vor.
Systemd betrifft nicht nur Admins von Systemen, sondern auch die Betreuer von Paketen. Ganz gleich, ob es sich um offizielle Distributionspakete oder das eigene Repository handelt – beim Umstieg auf Systemd gibt es einiges zu beachten.
Auch diesen Monat bekommen die DELUG-Käufer die doppelte Datenmenge zum einfachen Preis: Seite A der DVD enthält Videos von den Kieler Open Source und Linux Tagen sowie von der ersten Systemd.conf. Auf Seite B warten Linux Mint 17.3, Raspbian 2015-11-21, eine VM mit UCS 4.1 und vieles...
Dass Linux und sein umfangreiches Open-Source-Ökosystem kostenlos sind, müsste für die finanziell klammen Schulen ein starkes Argument für deren Einsatz sein. Warum das jedoch nicht immer zieht und in welcher Form Linux bereits die Schulbank drückt, beleuchtet die Bitparade.
Dgit verbindet als Zwei-Wege-Gateway das Debian-Archiv mit einem Git-Repository. Das beschert Paketbetreuern ganz neue Möglichkeiten der Softwareverwaltung, verbessert aber auch den allgemeinen Umgang mit Debian-Quellpaketen und dem Archiv.
Im Kurztest: Dxirc 1.20.0, XS-HTTPD 3.7, Nmap 7.0, Megafont Next, Isync 1.2.1, Zeal 0.2.1
Cache it, if you can! – sagt sich Sysadmin Charly Kühnast, wenn die Latenzen seiner Internetverbindung gefühlt länger als die Regentschaft Napoleons dauern. In der heutigen Kolumne stellt er seine Cache-Lösung für die Namensauflösung vor.
Eine leistungsfähige Suchmaschine, ein Tool zum Verarbeiten und Normalisieren von Protokollen und eins zum Visualisieren der Auswertungen – Elasticsearch, Logstash und Kibana bilden den ELK-Stack, der auf Systemen mit großem Log-Aufkommen den Karren aus dem Dreck zieht.
CMS, Wiki, Word-Files, … – selbst bei größter Disziplin aller Mitarbeiter kann kein Unternehmen seine Daten so strukturiert speichern, dass jedes Detail zügig auffindbar bleibt. Was tun? Aus den Apache-Projekten Solr, Nutch und Lucene eine eigene sauschnelle...
Mit Hyperstore will der Hersteller Cloudian den etablierten Cloudspeicher-Techniken wie Ceph oder Open Stack Swift die Nutzer abspenstig machen. Ein Pluspunkt ist schon mal ein benutzerfreundliches GUI, dagegen fehlt eine Anbindung an Open Stack Cinder.
Zwei Jahre nach dem ersten Vorschlag haben sich Vertreter von Parlament, Kommission und Rat der EU über Inhalte und Umsetzung einer Cybersecurity-Richtlinie verständigt. Ziel des Gesetzes zur Cybersicherheit ist es unter anderem, kritische Infrastruktur vor Cyberangriffen zu schützen.
Zwei Bücher zur Internet-Sicherheit. Das erste ist vielleicht etwas schulbuchmäßig, aber nützlich. Das zweite verplaudert sich und verliert sein Thema aus den Augen.












