Auf der Heft-DVD finden Sie diesmal 16 Vorträge von der Kielux 2026, Fedora Server 43, Ubuntu Server 25.10, BentoPDF, die Github-Alternative Forgejo 13 und vieles mehr.
Neben dem Linux-Magazin ohne DVD gibt es die DELUG-Ausgabe, bei der die Redaktion den beiliegenden Datenträger speziell zusammenstellt. Er enthält gebündelt unter einer HTML-Oberfläche Programme und Tools, die wir in der Ausgabe testen. Zudem finden Sie darauf nicht im Heft besprochene Software, die die Redaktion besonders empfiehlt.
Kielux 2026
Das DVD-Menü führt Sie als Erstes zu 16 Videos von den Kieler Open-Source- und Linux-Tagen, kurz Kielux. Die Vorträge mit einer Laufzeit von über zehn Stunden behandeln einen bunten Themenmix. Unter anderem geht es um ein Blade Center aus Raspberry Pis, ein Data Lakehouse für kleine Unternehmen, eine souveräne Cloud mit OpenStack, die Entstehungsgeschichte des Embedded-OS Ubuntu Core und “Public Money, Public Code”.
Neues für den Server
Fedora Server 43 wartet wie immer mit brandaktueller Software auf und erlaubt die bequeme Konfiguration über Cockpit (Abbildung 1). An Bord sind unter anderem Python 3.13, MySQL 8.4 und PostgreSQL 18. Der neue Ubuntu Server 25.10 dient als kleine Vorschau auf die nächste Ubuntu-LTS-Edition, die im Frühling 2026 erscheinen soll. “Questing Quokka” kommt mit dem Kernel 6.17, OpenJDK 25 und Rust 1.85. PostgreSQL liegt Ubuntu allerdings noch in Version 17 bei.
BentoPDF und OpenZL
Zwei neue, interessante Tools haben es noch nicht in die Repos der Distributionen geschafft, finden sich aber schon auf der DVD: BentoPDF stellt zahlreiche Werkzeuge bereit, mit denen sich PDF-Dokumente erstellen und bearbeiten lassen. Anders als viele Konkurrenten läuft die Anwendung jedoch im Browser. Die PDFs verarbeitet die Software dabei lokal, ein Server ist nicht notwendig.
Mit OpenZL hat Meta ein neues Komprimierungswerkzeug vorgestellt, das Dateien unter Berücksichtigung ihrer internen Struktur eindampft. Für Tabellendaten wählt das Tool automatisch ein anderes Kompressionsverfahren als für reine Texte. Auf diese Weise soll OpenZL nicht nur kompaktere Archive produzieren, sondern auch noch flotter arbeiten als herkömmliche Tools wie Zstd.
Entwickler erhalten die aktuelle Version 13 von Forgejo (Abbildung 2). Die quelloffene GitHub-Alternative kann von ihren Nutzern ab sofort eine 2-Faktor-Authentifizierung verlangen, darüber hinaus lassen sich unliebsame Benutzer und Inhalte an Administratoren melden. Bei Interesse erkunden Sie außerdem die Rust-Neuimplementierung der Coreutils, setzen ein verteiltes Storage-System mit Ceph auf, lagern Daten in Valkey ein, entwickeln Javascript-Anwendungen mit Bun oder sichern Ihre Datenträger mit Clonezilla. (jlu)








