Aus Linux-Magazin 02/2021

In eigener Sache: DELUG-DVD

© Computec Media GmbH

Als Käufer der DELUG-Ausgabe finden Sie diesmal auf der ersten Seite der DVD das aktuelle Kali Linux 2020.4, die andere Seite enthält unter anderem Fedora 33 Workstation, 16 Vorträge von der Akademy 2020, vier Webserver und vieles mehr.

Inhalt

54 Bitparade

Direkter Dateiaustausch im LAN

62 Tooltipps

Werkzeuge im Kurztest: Gron 0.6.0, Lsx 0.1.0, Memgrep 1.2.1, Powershell 7.1.0, Tcpdp 0.22.0, Tmex 1.0.8

Neben dem normalen Linux-Magazin ohne DVD gibt es die DELUG-Ausgabe, bei der die Redaktion den beiliegenden Datenträger nach einem speziellen Konzept zusammenstellt: In einer Art modularem System enthält er Programme und Tools, die wir in der jeweiligen Magazin-Ausgabe testen und besprechen. Zudem finden Sie darauf nicht im Heft besprochene Software, die die Redaktion besonders empfiehlt, alles gebündelt unter einer HTML-Oberfläche.

Seite A: Kali Linux

Von der Seite A der DELUG-DVD startet Kali Linux 2020.4 als Live-System (Abbildung 1). Die Distribution richtet sich mit ihren zahlreichen vorinstallierten Werkzeugen an Sicherheitsexperten und Penetrationstester. Unter anderem sind das Metasploit Framework 5 sowie Proxychains 4 an Bord. Darüber hinaus wechselt Kali Linux 2020.4 zur Z-Shell, die Bash lässt sich jedoch in neuer Optik weiter nutzen. Beim Login über die Kommandozeile erscheinen aktuelle Meldungen, darunter etwa Hinweise über geänderte Pakete.

Abbildung 1: Das Startmenü von Kali Linux sortiert die mitgelieferten Werkzeuge nach Einsatzzweck.

Abbildung 1: Das Startmenü von Kali Linux sortiert die mitgelieferten Werkzeuge nach Einsatzzweck.

Akademy 2020

Drehen Sie die DVD um und greifen mit dem Webbrowser darauf zu, landen Sie in einem HTML-Menü mit zahlreichen weiteren exklusiven Inhalten. Als Erstes stechen die 16 Vorträge von der Akademy 2020 hervor. Auf der Konferenz der KDE-Entwickler drehten sich jedoch nicht alle Threads um die Desktop-Umgebung Plasma. So sprach etwa Andreas Cord-Landwehr über automatisierte Tests, während sich Rohan Garg den Linux-Grafik-Stack vorknöpfte. Weitere Vorträge behandelten unter anderem die KDE-Server-Infrastruktur und die Arbeitsweise der Plasma-Systemeinstellungen.

Fedora und Webserver

Auf der DVD wartet zudem Fedora 33 in der Workstation-Edition auf die Installation (Abbildung 2). Die Bleeding-Edge-Distribution nutzt jetzt standardmäßig Btrfs, setzt auf Gnome 3.38 und aktualisiert vor allem zahlreiche Programmiersprachen.

Abbildung 2: Fedora 33 Workstation bietet ein gegenüber der Vorversion leicht überarbeitetes Design.

Abbildung 2: Fedora 33 Workstation bietet ein gegenüber der Vorversion leicht überarbeitetes Design.

Passend zum Titelthema dieser Ausgabe stehen auf der DVD die vier Webserver Hiawatha, Lighttpd, Nginx und Apache Httpd bereit. Die beiden Letztgenannten lassen sich mit einem Docker-Container unkompliziert ausprobieren. Das Webserver-Quartett ergänzen fünf Load Balancer, die unter anderem die Last von TCP-Verbindungen intelligent im Netzwerk verteilen.

Bei Interesse erkunden Sie außerdem den GNU-Paketmanager Guix direkt in der gleichnamigen Distribution, löschen Datenträger vor der Weitergabe sicher mit Bleachbit, DBAN oder Gnome Disks, übertragen Dateien im LAN mit einem von fünf benutzerfreundlichen Filesharing-Tools, testen das neue Printer Application Framework PAPPL, entwickeln Webanwendungen mit PHP 8 oder vertiefen sich in Software zu den weiteren Artikeln dieses Hefts. (jlu)

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