Auch diesen Monat bekommen die DELUG-Käufer die doppelte Datenmenge zum einfachen Preis: Seite A der DVD enthält das neue Kali Linux 2.0, die andere Seite bringt die Filmdoku “Most Dangerous Town” mit, eine VM mit dem HTTP-2-Webserver Caddy, die Programmiersprache Julia inklusive IDE und vieles mehr.
Neben einem normalen Linux-Magazin ohne Datenträger gibt es die DELUG-Ausgabe mit Monats-DVD, bei der die Redaktion den Datenträger nach einem speziellen Konzept zusammenstellt: In einer Art modularem System enthält er Programme und Tools, welche die jeweilige Magazin-Ausgabe testet und bespricht. Zudem wartet nicht im Heft abgehandelte Software, die die Redaktion besonders empfiehlt, alles gebündelt unter einer HTML-Oberfläche.
Seite A: Kali Linux 2.0
Von der ersten Seite der DELUG-DVD bootet das aktuelle Kali Linux 2.0. Die Distribution enthält zahlreiche vorinstallierte Tools für Penetrationstests, forensische Untersuchungen und Sicherheitsprüfungen. Die neue Version 2.0 basiert auf Debian 8 (Jessie) und nutzt Gnome 3 als Desktopumgebung (Abbildung 1). Zudem ist Kali Linux nun eine Rolling Release. Die DVD enthält die vom Kali-Linux-Projekt bereitgestellte DVD für die x86_64-Architektur. Sie bootet zunächst in ein Live-System, von dem aus der Anwender Kali Linux installiert.
Hacker-Doku
Wer die Silberscheibe umdreht und mit dem Browser darauf zugreift, landet in einem HTML-Menü mit zahlreichen weiteren exklusiven Inhalten. Hervor sticht hier das Video “Most Dangerous Town”. Auf der DVD liegt die deutsche Fassung mit dem Titel “Gesucht: Die gefährlichste Stadt im Internet” (Abbildung 2). In der rund 18-minütigen Dokumentation, produziert vom Antivirenhersteller Symantec, begibt sich Regisseur Sean Dunne in die rumänische Stadt Râmnicu Vâlcea, die als Zentrum krimineller Hacker gilt.
HTTP 2.0, Julia, Ark OS
Wer sich näher mit dem neuen Protokoll HTTP 2.0 beschäftigen möchte, findet auf der DVD eine virtuelle Maschine mit dem vorinstallierten Webserver Caddy. Er liefert verschlüsselte Seiten über HTTP 2.0 aus, mit den Developer-Tools des Browsers Firefox kann ein Betrachter die Kommunikation beobachten. Mit der Programmiersprache Julia lassen sich wiederum besonders einfach parallel ablaufende Anwendungen entwickeln. Auf der DVD warten die passenden Kommandozeilentools sowie die für Julia angepasste IDE Juno.
Wem das alles nicht reicht, der klopft mit dem Tool Lynis installierte Systeme auf Sicherheitsschwächen ab, baut mit einem Raspberry Pi und der Distribution Ark OS eine kleine private Cloud auf, erkundet gleich mehrere Host-basierte IDS-Systeme, installiert den in Charlys Kolumne vorgestellten Webserver H2O, testet mit den entsprechenden Tools die Sicherheit seiner IoT-Flotte oder vertieft sich in die Software zu den weiteren Artikeln dieses Heftes.








