Xen wird ein Projekt der Linux-Foundation

Die Organisation koordiniert jedoch nur die Entwicklung und stellt die benötigte Infrastruktur bereit. Die eigentliche Arbeit übernehmen mehrere bekannte Firmen und freiwillige Helfer.

Ihre Unterstützung zugesagt haben bereits die Branchengrößen AMD, Bromium, Calxeda, Cisco, CA Technologies, Intel, Oracle, Samsung und Verizon Terremark. Die Linux Foundation selbst möchte für das Xen-Projekt ein „neutrales Forum“ schaffen und zudem den Aufbau eines „gemeinsamen Netzwerks“ vereinfachen.
Die Virtualisierungslösung Xen entstand vor über 10 Jahren an der Universtät Camebridge und wurde dann maßgeblich von Citrix weiterentwickelt. Xen steht unter der GPLv2 und wird laut Linux-Foundation von über 10 Millionen Anwendern eingesetzt. Die von der Linux-Foundation betreuten Gemeinschaftsprojekte (Linux Foundation Collaborative Projects) sind „unabhängig finanzierte Software-Projekte, welche die Kraft der gemeinsamen Entwicklung nutzen, um Innovationen über Industrie und Ökosysteme hinweg anzutreiben“.
Die Linux-Foundation unterstützt als zweite Virtualisierungslösung auch den Xen-Konkurrenten KVM. Laut offizieller Presseerklärung soll sich daran auch nichts ändern.

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