Teamprise verbindet Eclipse mit Microsofts Entwicklerserver

Microsoft hat mit Teamprise ein Plugin angekündigt, das die Entwicklungsumgebung Eclipse an Microsofts Team Foundation Server anbindet .

Mit dem neuen Produkt möchte der Software-Riese seinen Kunden mehr Interoperabilität in der Softwareentwicklung bieten. “Die Welt ist nicht ausschließlich Visual Studio”, sagt Matthias Zieger von Microsoft Deutschland: Neben Microsofts Entwicklersoftware und Dotnet spiele bei den meisten Kunden Java eine wichtige Rolle.

Durch den Ankauf der Firma Teamprise bindet Microsoft nun die Eclipse-Nutzer an den hauseigenen Entwicklerserver an. Das kostenpflichtige Plugin kann damit alle Komponenten des Application Lifecyle Managment (ALM) ansprechen, wie sie im Team Foundation Server integriert sind: Versionskontrolle, Bugtracker, automatisierte Builds und Continuous Integration, Testing und Reporting.

Ob es beim Namen Teamprise bleibt, ist laut Microsoft noch nicht festgelegt. Das Plugin läuft überall, wo es Java und Eclipse gibt. Zertifiziert ist es beispielsweise für Red Hat Enterprise Linux, Mac OS X und Solaris. Microsoft will für Teamprise-Kunden auch Eclipse-Support bieten. Somit soll das strategische Produkt den Kreis potenzieller Kunden für den Foundation Server erweitern.

Das gleiche Ziel verfolgt die neue Preispolitik: Einstiegspreise zwischen 300 und 500 Euro sollen den Team Foundation Server auch für kleinere Entwicklerteams erschwinglich machen. Für den 12. April ist der Foundation Server in Version 2010 angekündigt, zu dessen Release auch das Teamprise-Plugin erhältlich sein soll.

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