Das Open-Source-Projekt Kyuba hat die erste öffentliche Version seines gleichnamigen Init-Systems freigegeben.
Die Macher weisen darauf hin, dass diese Veröffentlichung nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einem alternativen Init-System sei. Derzeit gibt es nur den Kyuba-Init-Daemon an sich. Kyuba soll sich im fertigen Stadium für Linux, Darwin, sowie für Free-, Open- und NetBSD eignen.
Als Ziel haben sich die Entwickler offenbar die Ressourcenschonung gesetzt: Sie verwenden als C-Bibliothek ihre Eigenentwicklung Curie, mit der sich statisch gelinkte Binärdateien von weniger als 20 KByte Größe erzeugen lassen. Als Zielplattform nennt das Projekt daher in erster Linie Embedded-Systeme.
Kyuba 1 steht ebenso wie Curie unter MIT-Lizenz und lässt sich als Quelltext-Tarball von der Projekt-Homepage herunterladen.





