Die erste runde Version der GPL-Software Convirt will Administratoren virtueller Umgebungen mit einfacher Installation und Konfigurationswerkzeugen die Arbeit erleichtern.
Der Hersteller hebt die stark vereinfachte Installationsroutine hervor: Per “wget” lädt sich der Interessierte nun mit dem Paketmanager seiner Wahl das Convirt-Tool herunter, das der Hersteller Convirture gemeinsam mit den Abhängigkeiten im eigenen Repository pflegt. Neu an Bord ist ein Werkzeug, mit dem ein Administrator Managed Server automatisiert konfigurieren kann: Es erkennt die Distribution und die Virtualisierungsplattform des Servers und nimmt selbständig Einstellungen vor. Ein neuer Dateibrowser soll denjenigen helfen, die mit dem virtuellen Dateisystem von Gnome Schwierigkeiten haben.
Weitere Neuerungen finden sich im Blogeintrag der 2006 gegründeten Open-Source-Virtualisierungsfirma Convirture. Ihr Virtualisierungsmanager Convirt ist für Datenzentren, Testlabore oder Systeme gedacht, die virtuelle Umgebungen administrieren. Das Tool steht als Paket für verschiedene Distributionen zur Verfügung, neuerdings auch als Debian- und Ubuntu-Paket, aber auch als Tarball. Die Firma Convirture hat mehrere Kombinationen aus Distribution und den Virtualisierungsplattformen Xen und KVM getestet, ergänzt durch Tests aus der Community.




