OSBA startet zweiten Wettbewerb für die öffentliche Verwaltung

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Die Open Source Business Alliance (OSBA) zeichnet auch in diesem Jahr wieder herausragende Open-Source-Projekte in Behörden und öffentlichen Institutionen aus. Wer teilnehmen möchte, sollte sich bis zum 30. Juni 2026 bewerben.

Die eingereichten Projekte müssen einen Open-Source-Bezug besitzen und laut OSBA „Verwaltungsprozesse effizienter gestalten, Abläufe digitalisieren und die Zusammenarbeit zwischen Behörden verbessern.“ Eine Fachjury vergibt schließlich jeweils einen Preis in insgesamt vier Kategorien:

  • Zu den „Fachverfahren“ zählen Projekte, die Abläufe und Verwaltungsleistungen effizienter gestalten beziehungsweise optimieren.
  • Verbessert ein Projekt interne Prozesse und Arbeitsabläufe, kommt es für einen Preis in der Kategorie „Interne Verwaltungsanwendungen“ infrage.
  • Digitalisiert ein Projekt „nachhaltig“ alte Verwaltungsstrukturen, könnte es als Sieger in der Kategorie „Transformation“ hervorgehen.
  • In diesem Jahr neu hinzugekommen ist die Kategorie „Künstliche Intelligenz“. In ihr zeichnet die OSBA auf Open Source basierende KI-Projekte aus, die tatsächlich einen Nutzen bringen oder, mit den Worten der OSBA, „die gezielt die digitale Leistungsfähigkeit der Verwaltung erweitern.“

Und es gibt noch eine Neuerung gegenüber dem ersten Wettbewerb im letzten Jahr: Die Community darf über das beste Projekt abstimmen, wobei der Gewinner mit dem „Community Award“ ausgezeichnet wird. Die entsprechende öffentliche Abstimmung findet im September statt, die Jury berät sich schon zwei Monate vorher. Die Preisverleihung erfolgt schließlich im Rahmen der Smart Country Convention in Berlin im Oktober.

Mitmachen können nicht nur Verwaltungen, die auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene arbeiten, sondern insbesondere auch öffentliche Unternehmen und Institutionen. Die Bewerbung lässt sich direkt auf der zugehörigen Website einreichen.

Zur Jury gehören Vertreter der OSBA, des ZenDIS, Suse, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Govdigital eG und Capgemini. Während OSBA und das ZenDIS als Träger auftreten, gelten Capgemini und Suse als Ausrichter, die den Wettbewerb zudem finanziell unterstützen.

Mit dem Wettbewerb möchte die OSBA vor allem den Einsatz von Open Source in Behörden fördern und einen Austausch zwischen den Einrichtungen unterstützen.

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