Aus Linux-Magazin 03/2026

In eigener Sache: DELUG-DVD

© Computec Media GmbH

Auf der DVD finden Sie diesmal das aktuelle Kali Linux 2025.4, fünf Vorträge vom 39. Chaos Communication Congress, den Proxmox Datacenter Manager, eine per KI erstellte Programmiersprache und vieles mehr.

Neben dem Linux-Magazin ohne DVD gibt es die DELUG-Ausgabe, bei der die Redaktion den beiliegenden Datenträger speziell zusammenstellt. Er enthält gebündelt unter einer HTML-Oberfläche Programme und Tools, die wir in der Ausgabe testen. Zudem finden Sie darauf nicht im Heft besprochene Software, die die Redaktion besonders empfiehlt.

Videos vom 39C3

Das Menü führt Sie als Erstes zu fünf Videos rund um Linux und Open Source vom 39. Chaos Communication Congress, der kurz vor dem Jahreswechsel in Hamburg stattfand. Unter anderem geht es um die Portierung von Linux auf Apples ARM-Rechner, Lücken in Verschlüsselungssoftware und den Bau eines Secure Elements mit offener Architektur.

Drei Distributionen

Daneben warten drei Distributionen auf ihre Installation. Den Anfang macht das aktuelle Kali Linux 2025.4 (Abbildung 1). Es richtet sich mit seinen vorinstallierten Werkzeugen an Sicherheitsexperten und Penetrationstester. Auf IoT- beziehungsweise Embedded-Systeme fokussiert sich das schlanke Ubuntu Core.

Haben Sie Proxmox VE und den Proxmox Backup Server aus der letzten Ausgabe aufgesetzt, verwalten Sie die entsprechenden Systeme mit dem neuen Proxmox Datacenter Manager (Abbildung 2). Er soll vor allem die Arbeit in umfangreichen Enterprise-Umgebungen erleichtern.

Abbildung 1: Das Startmenü von Kali Linux sortiert die mitgelieferten Werkzeuge nach Einsatzzweck.

Abbildung 1: Das Startmenü von Kali Linux sortiert die mitgelieferten Werkzeuge nach Einsatzzweck.

Abbildung 2: Der Proxmox Datacenter Manager fasst den Zustand der betreuten Systeme in Statistiken zusammen.

Abbildung 2: Der Proxmox Datacenter Manager fasst den Zustand der betreuten Systeme in Statistiken zusammen.

Uyuni und Rue

Patches und Updates jongliert in großen Netzen das darauf geeichte Uyuni. Den Unterbau dazu bildet das etablierte Konfigurationsmanagementsystem Salt. Eine besonders schnelle Einrichtung von Uyuni ermöglichen ein passendes Vagrant-File sowie ein Ansible Playbook.

Die Programmiersprache Rue lehnt sich in ihrer Syntax an Rust und C an, soll aber leichter als die Vorbilder zu erlernen sein. Und es gibt noch eine Besonderheit: Den zugehörigen Compiler hat maßgeblich die künstliche Intelligenz Claude Code erschaffen. Auch wenn sich Rue insgesamt noch in einem frühen Stadium befindet, demonstriert das Projekt eindrucksvoll, was KI bereits leistet.

Bei Interesse erkunden Sie außerdem die Neuerungen der Rust Coreutils 0.5.0, generieren mit dem Tool Ventoy einen maßgeschneiderten USB-Stick, sichern Ihre Daten mit einem von drei Backup-Programmen, setzen den Datenspeicher Ceph auf, erstellen ein Blog mit dem aktuellen WordPress 6.9, testen Ihre selbst geschriebenen C-Programme mit CMocka 2.0.0 oder vertiefen sich in Software zu den weiteren Artikeln dieses Hefts. (jlu)

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