OSBA startet Wettbewerb für Behörden und öffentliche Institutionen

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Die Open Source Business Alliance (OSBA) startet mit drei weiteren Partnern einen Open-Source-Wettbewerb. Teilnehmen können allerdings nur Behörden und öffentliche Institutionen, die bereits Open-Source-Software einsetzen.

Im Wettbewerb stellen die Teilnehmer ihre „innovativen Ansätze zur Optimierung von Verwaltungsabläufen“ vor. Auf diesem Weg sollen die Behörden ihre Erfahrungen weitergeben, sich untereinander austauschen und so im Idealfall den Einsatz von Open Source in anderen Institutionen anschieben. Darüber hinaus möchten die Veranstalter „wegweisende Open-Source-Projekte“ und „ganzheitliche Open-Source-Strategien“ auszeichnen.

Wer mitmachen möchte, muss sich bis zum 30. Juni 2025 auf dem eigens für den Wettbewerb eingerichteten Internetauftritt bewerben. Dies setzt dort wiederum eine Registrierung voraus. Zugelassen sind neben öffentlichen Unternehmen und Institutionen auch öffentliche Verwaltungen. Bei letztgenannten spielt es keine Rolle, ob sie auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene arbeiten.

Aus den eingereichten Projekten bestimmt schließlich eine Jury jeweils einen Preisträger in den drei Kategorien „Fachverfahren“, „interne Verwaltungsanwendungen“ und „Transformation“: Wer Open-Source-Software einsetzt, um Verwaltungsleistungen für Bürger zu optimieren, kann sich in der Kategorie „Fachverfahren“ bewerben. Hat eine Behörde ihre internen Abläufe und Verwaltungsprozesse verbessert, fällt sie in die Kategorie „interne Verwaltungsanwendungen“. Für die Kategorie „Transformation“ bewirbt sich schließlich, wer mit passenden Strategien „nachhaltige digitale Veränderungen in der Verwaltung“ vorantreibt.

Hinter dem Wettbewerb stehen neben der OSBA auch SUSE, das Unternehmen Capgemini und als „ideeller Träger“ das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS). Jede dieser Organisationen stellt dabei ein Jury-Mitglied. Im Einzelnen sind dies Peter Ganten (Vorsitzender der Open Source Business Alliance), Jutta Horstmann (Geschäftsführerin ZenDiS), Holger Pfister (General Manager DACH, SUSE) und Stefan Zosel (VP Global Cloud Lead Public Sector, Capgemini). Zusätzlich gehören zur Jury noch Katja Wilken (Präsidentin des Bundesverwaltungsamtes) und Martin Schallbruch (Vorstandsvorsitzender der govdigital eG).

Welche Preise es für die Teilnehmer konkret zu gewinnen gibt, lassen sowohl die Pressemitteilung der OSBA als auch die Website des Wettbewerbs offen. Die Preisverleihung erfolgt in jedem Fall am 2. Oktober 2025 im Rahmen der Smart Country Convention in Berlin. Auf dieser Konferenz dreht sich alles um die Digitalisierung in der Verwaltung.

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