Auf der DVD zur DELUG-Ausgabe finden Sie diesmal auf Seite A Fedora 37 Server und die Webhosting-Lösung BlueOnyx. Seite B enthält 16 Vorträge von den Tux-Tagen 2022, drei weitere Distributionen und vieles mehr.
Neben dem Linux-Magazin ohne DVD gibt es die DELUG-Ausgabe mit einem speziell zusammengestellten Datenträger. Gebündelt unter einer HTML-Oberfläche enthält er Programme und Tools, die wir in der jeweiligen Ausgabe testen, sowie nicht im Heft besprochene Software, die die Redaktion besonders empfiehlt.
Seite A: BlueOnyx
Greifen Sie mit einem Browser auf die Seite A der DELUG-DVD zu, gelangen Sie über das HTML-Menü zu den Distributionen BlueOnyx und Fedora 37 Server. Letztere bringt vor allem frische Software für Entwickler mit. Mit BlueOnyx setzen Sie mit wenigen Mausklicks eine vollständige Internet-Hosting-Plattform auf, die Sie bequem über eine Weboberfläche steuern (Abbildung 1). Als Grundlage dient dabei das aktuelle AlmaLinux 9.1.

Abbildung 1: BlueOnyx enthält alle Dienste, die Sie für den Aufbau einer typischen Webhosting-Plattform benötigen.
Tux-Tage 2022
Auf der Rückseite der DVD führt Sie ein HTML-Menü zu zahlreichen weiteren Inhalten. Als Erstes stechen die 16 Videos von den Tux-Tagen 2022 hervor. Die darin konservierten Vorträge und Talks decken viele verschiedene Themen ab. Unter anderem ging es auf der Online-Konferenz um das korrekte Sichern von Servern, die Softwareverteilung m23, interessante E-Government-Projekte, die im IoT-Bereich populäre Programmiersprache Micropython und zehn Zutaten für eine zufriedene Community.
Alpine und Proxmox VE
Alpine Linux 3.17 wartet in der Extended-Fassung auf eine Installation. Die leichtgewichtige, stabile und abgesicherte Distribution ist besonders im Container- und Cloud-Umfeld beliebt. Proxmox VE 7.3 erstellt blitzschnell ein Host-System für Container und virtuelle Maschinen. Die Virtualisierungslösung lässt sich bequem über einen Browser administrieren.
Passend zum Titelthema dieser Ausgabe stehen IoTivity-Lite und Suricata bereit. Ersteres hilft Softwareentwicklern bei der sicheren Kommunikation mit IoT-Geräten. Suricata sucht im Netzwerkverkehr nach Angriffen. Das Intrusion Detection System lässt sich besonders einfach über die Firewall-Distribution IPFire 2.27 in Betrieb nehmen, dessen Core Update 171 ebenfalls auf der DVD bereitsteht (Abbildung 2).

Abbildung 2: Hat man in IPFire einen Provider hinzugefügt, lässt sich die Einbruchserkennung von Suricata über die Weboberfläche scharf schalten.
Bei Interesse erkunden Sie außerdem die Neuerungen im Texteditor Nano 7.0, packen Ihre Dateien mit einem der fünf Archiv-Tools Ark, Corearchiver, Engrampa, File Roller, Peazip und Xarchiver, fahren mit Acorn blitzschnell Anwendungen in einem Kubernetes-Cluster hoch, lernen in einem Artikel alles über den Start einer Linux-Distribution in einem Docker-Container, erstellen mit Deno 1.28 Server-Anwendungen in Javascript oder vertiefen sich in Software zu den weiteren Artikeln dieses Hefts. (jlu)





