Slackware 15 auf Modernisierungskurs

Die Community rund um Slackware hat Version 15.0 der Distribution veröffentlicht. Man habe sich der Herausforderung gestellt, möglichst viel von den von den guten neuen Dingen zu übernehmen, ohne den Charakter des Betriebssystems zu verändern, heißt es in der Ankündigung.

Als eine der wichtigen Maßnahmen gilt den Entwicklern die Übernahme der Linux Pluggable Authentication Modules (PAM), da viele Projekte, die in Slackware aufgenommen werden sollten, keine Unterstützung für reine Shadow-Passwörter mehr anbieten. Zudem sei man von Framework ConsoleKit2 auf elogind umgestiegen, das mit PAM integriert sei.

Unterstützung für PipeWire als Alternative zu PulseAudio und Wayland zusätzlich zu X11 seien weitere Neuerungen in den Angeboten von Slackware. Statt Qt4 habe man die Distribution nun auch vollständig auf Qt5 umgestellt und Rust und Python 3 eingeführt. Slackware 15.0 biete auch zwei aktualisierte Desktop-Umgebungen an, Xfce 4.16 und KDE Plasma 5.23.5.

Bei den Anwendungen sei Sendmail nun in das Verzeichnis /extra abgeschoben worden und Postfix sei nun der neue Standard-Mail-Handler. Imapd und Ipop3d seien durch den Dovecot IMAP- und POP3-Server ersetzt worden, heißt es in der Ankündigung, dort sind die Download-Möglichkeiten verlinkt.

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