PAPPL - CUPS-Erfinder arbeitet an neuem Drucker-Framework

Beim Printer Application Framework (PAPPL) handelt es sich um eine kleine C-Bibliothek, mit der sich CUPS Printer Applications erstellen lassen.

Beim Printer Application Framework (PAPPL) handelt es sich um eine kleine C-Bibliothek, mit der sich CUPS Printer Applications erstellen lassen. PAPPL unterstützt derzeit Gutenprint und LPrint, soll aber prinzipiell mit jedem beliebigen Drucker zusammenarbeiten.

Nachdem der CUPS-Erfinder Michael Sweet bei Apple gekündigt hatte, scheint die Entwicklung von CUPS eingeschlafen zu sein. Sweet arbeitet jedoch weiter an Druckersoftware. So stellte er bereits im Februar LPrint vor, das einen Drucker-Spooler für Label- und Etikettendrucker bereitstellt.

Sein neues Projekt PAPPL soll nun die Erstellung von sogenannten Printer Applications erleichtern, die langfristig die Druckertreiber und PPD-Dateien ersetzen sollen. Demnach erstellt der Drucker-Hersteller für seine Geräte mit PAPPL eine Printer Application, die direkt seine Drucker anspricht. Die Printer Application erkennt dann die an ein System angeschlossenen Geräte und bietet diese als IPP Everywhere-Drucker im Netzwerk an. Über ein Web-Interface oder via IPP können Anwender dann den Drucker konfigurieren. CUPS bindet dann wiederum die Printer Applications ein.

PAPPL implementiert einen IPP Everywhere-Dienst. Darüber hinaus kann das Framework JPEG-, PNG-, PWG-Raster-, Apple-Raster- und Raw-Daten an Drucker schicken, die über den USB-Port oder über AppSocket- beziehungsweise JetDirect-Netzwerkverbindungen angebunden sind.

Weitere Informationen über PAPPL liefert die zugehörige Projektseite bei GitHub. PAPPL selbst steht unter der Apache License 2.0 und steht kurz vor der Veröffentlichung der Version 1.0.

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