Linux Mint Debian Edition Version 4 bringt Verschlüsselung und mehr

Die Linux Mint Debian Edition, kurz LMDE, bringt in der neuen Version 4 unter anderem Verschlüsselungsoptionen für Festplatten und Home-Verzeichnis mit.

Die Linux Mint Debian Edition, kurz LMDE, bringt in der neuen Version 4 unter anderem Verschlüsselungsoptionen für Festplatten und Home-Verzeichnis mit.

 Das Linux-Mint-Team um Hauptentwickler Clément Lefèbvre pflegt mit der Debian Edition von Linux Mint eine Variante, die das Fortbestehen der Distribution ermöglichen soll, falls Ubuntu eines Tages nicht mehr als Basis für Linux Mint zur Verfügung steht.

In LMDE 4 alias Debbie sind laut Lefèbvres Blogbeitrag diverse Neuerungen eingeflossen, darunter die automatische Installation von Nvidia-Treibern und Support für NVME, Secure Boot und Unterverzeichnisse für Btrfs. Letztere lassen sich allerdings nur im Expert-Modus auf einer Partition anlegen und nicht im manuellen Partitionierungsmodus. Die Release Notes nennen weitere wichtige Besonderheiten und mögliche Stolperfallen, die Nutzer sich vor der Installation bewusst machen sollten. Etwa auch dass der Root-Account standardmäßig auf locked gestellt ist und auf die Vergabe eines Passworts wartet. Eventuelle Probleme mit integrierten Mikrofonen und Lautsprechern nebst anderen Ausgabegeräten für Sound sollten mit der Installation der Pulse-Audio-Controlls umgehbar sein. Die seien mit ausgefeilteren Einstellungs- und Konfigurationsoptionen ausgestattet.

Gleichzeitig sind die Errungenschaften von Linux Mint 19.3 enthalten, die unter anderem aus neuen Boot-Menüs, dem Desktop Cinnamon 4.4, HiDPI und erweiterten System Reports bestehen.

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