Mit der Distribution Tails können Anwender ohne Konfiguration anonym und sicher im Internet surfen. Die neue Version 3.13 behebt mehrere Fehler, aktualisiert wichtige Komponenten und verbessert die Eingabe von chinesischen Zeichen.
Tails 3.13 unterstützt ab sofort die Bopomofo-Eingabemethode für chinesische Zeichen, wobei die Chewing-Bibliothek zum Einsatz kommt. Darüber hinaus haben die Entwickler die Unterstützung für die Pinyin-Eingabemethode verbessert. Sofern bei der Eingabe von chinesischen Zeichen dennoch Probleme auftauchen sollten, bitten die Entwickler um eine entsprechende Rückmeldung über die öffentliche Mailingliste tails-testers@boum.org oder die E-Mail-Adresse tails-bugs@boum.org.
Die neue Tails-Version 3.13 speichert zudem Konfigurationsänderungen am sogenannten Persistent Storage umgehend bei jeder Änderung. Auf diese Weise wollen die Entwickler einem Fehler auf die Schliche kommen, bei dem manchmal alle Einstellungen verloren gehen.
Des Weiteren liegen die Kernkomponenten in neuen Versionen bei. So erhalten Anwender den Tor Browser 8.0.7, Tor 0.3.5.8 und Thunderbird 65.1.0. Der Linux-Kernel meldet sich in Version 4.19.28. Den Microcode für Intel-Prozessoren haben die Entwickler auf Version 3.20180807a.2 aktualisiert, der weitere Varianten der Sicherheitslücken Spectre und Meltdown verhindert, sowie gegen Level 1 Terminal Fault (L1TF) hilft.
Abschließend haben die Entwickler einigen Sicherheitslücken und Softwarefehler behoben. Unter anderem lädt “Additional Software” keine Pakete mehr herunter, wenn sich diese schon im Persistent Storage befinden. WhisperBack stürzt zudem nicht mehr ab, wenn zusätzliche APT-Repositories konfiguriert sind.
Aufgrund der geschlossenen Sicherheitslücken raten die Tails-Entwickler allen Anwendern möglichst schnell auf die neue Version umzusteigen.
Sämtliche Neuerungen und behobenen Fehler fasst auch die offizielle Ankündigung zusammen.



